Ein Gutachten

Text

Fiction & Literature, Essays & Letters, Essays
Cover of the book Ein Gutachten by Thomas Mann, FISCHER E-Books
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Thomas Mann ISBN: 9783104004716
Publisher: FISCHER E-Books Publication: December 15, 2009
Imprint: Language: German
Author: Thomas Mann
ISBN: 9783104004716
Publisher: FISCHER E-Books
Publication: December 15, 2009
Imprint:
Language: German

Mehrfach hat Thomas Mann Gutachten zu unterschiedlichen Themen verfasst und stand für "Streitfrage[n] literarischen Wesens" bereitwillig als Sachverständiger zur Verfügung. In diesem Fall handelte es sich um einen Gerichtsprozess des früheren Kaisers Wilhelm II. gegen den Verlag J. G. Cotta; der Gegenstand: ›Gedanken und Erinnerungen‹ Otto von Bismarcks (Band 3) und die Frage, ob das Persönlichkeitsrecht Wilhelms auf Grund darin enthaltener Äußerungen und Briefauszüge verletzt werde. Gemäß der Maxime "In musischer Sphäre […] ist der Gedanke von der Form nicht zu unterscheiden; sie sind nicht zweierlei, sie sind eins" macht sich Mann auch hier für die Unantastbarkeit und Legitimität künstlerischer Produkte stark. Das Plädoyer, mit dem er die Niederlage des Verlags allerdings nicht verhindern konnte, wurde im Berliner Tageblatt vom 3. Juni 1921 abgedruckt und in den Essayband ›Reden und Aufsätze‹ (1922) aufgenommen.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Mehrfach hat Thomas Mann Gutachten zu unterschiedlichen Themen verfasst und stand für "Streitfrage[n] literarischen Wesens" bereitwillig als Sachverständiger zur Verfügung. In diesem Fall handelte es sich um einen Gerichtsprozess des früheren Kaisers Wilhelm II. gegen den Verlag J. G. Cotta; der Gegenstand: ›Gedanken und Erinnerungen‹ Otto von Bismarcks (Band 3) und die Frage, ob das Persönlichkeitsrecht Wilhelms auf Grund darin enthaltener Äußerungen und Briefauszüge verletzt werde. Gemäß der Maxime "In musischer Sphäre […] ist der Gedanke von der Form nicht zu unterscheiden; sie sind nicht zweierlei, sie sind eins" macht sich Mann auch hier für die Unantastbarkeit und Legitimität künstlerischer Produkte stark. Das Plädoyer, mit dem er die Niederlage des Verlags allerdings nicht verhindern konnte, wurde im Berliner Tageblatt vom 3. Juni 1921 abgedruckt und in den Essayband ›Reden und Aufsätze‹ (1922) aufgenommen.

More books from FISCHER E-Books

Cover of the book Doktor Faustus by Thomas Mann
Cover of the book Krähengekrächz by Thomas Mann
Cover of the book ArabQueen by Thomas Mann
Cover of the book Ansprache im Goethejahr 1949 by Thomas Mann
Cover of the book Aufrecht durchs Leben by Thomas Mann
Cover of the book Wundervogel by Thomas Mann
Cover of the book Zur Psychopathologie des Alltagslebens by Thomas Mann
Cover of the book Der Kaufmann von Venedig by Thomas Mann
Cover of the book Genie und Wahnsinn by Thomas Mann
Cover of the book Muttersterben by Thomas Mann
Cover of the book Wild by Thomas Mann
Cover of the book Heimsuchungen by Thomas Mann
Cover of the book Der Mitternachtspalast by Thomas Mann
Cover of the book Der fünfte Hammer by Thomas Mann
Cover of the book Jenseits des Lustprinzips / Massenpsychologie und Ich-Analyse / Das Ich und das Es by Thomas Mann
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy