Maßnahmen zur Neugestaltung der Unternehmenskultur

Dargestellt am Kulturmodell von Schein

Business & Finance, Management & Leadership, Management
Cover of the book Maßnahmen zur Neugestaltung der Unternehmenskultur by Isabell Weig, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Isabell Weig ISBN: 9783638177290
Publisher: GRIN Verlag Publication: March 17, 2003
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Isabell Weig
ISBN: 9783638177290
Publisher: GRIN Verlag
Publication: March 17, 2003
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,0, Hochschule für Bankwirtschaft (Private Fachhochschule der Bankakademie), Sprache: Deutsch, Abstract: Um einen Einstieg in das Thema Unternehmenskultur zu finden, möchte ich zunächst den Begriff der Kultur im Allgemeinen und dann den der Unternehmenskultur im Speziellen abgrenzen. Kultur beschreibt Wert- und Denkmuster einschließlich der sie vermittelnden Symbolsysteme, wie sie im Zuge menschlicher Interaktion entstanden sind. Entwickelt ist der Begriff Kultur für eine Volksgruppe und wird in diesem Zusammenhang auf die Organisation übertragen. Organisationen, so die Idee, entwickeln eigene, unverwechselbare Vorstellungs- und Orientierungsmuster, die das Verhalten der Mitglieder und der betrieblichen Funktionsbereiche nach innen und außen prägen (Bromann/ Piwinger, 1992). Beispielhaft für zahlreiche Definitionen von Unternehmenskultur sind folgende zu nennen: 'Das kollektiv von den Organisationsmitgliedern geteilte, zumeist nur implizit zu erschließende Normen- und Wertesystem eines Unternehmens' (Steimann/ Schreyögg, 1997). Bleicher (1992) definiert Kultur folgendermaßen: 'Kultur führt zur kollektiven Programmierung menschlichen Denkens.' 'Die Unternehmenskultur ist neben der Struktur und den Systemen ein ausschlaggebender Potenzialfaktor für die erfolgreiche Implementierung von Marketingstrategien, Kultur ist hier als Grundgesamtheit aller Werte und Normenvorstellungen sowie Denk- und Verhaltensmuster zu beschreiben' (Heinen/ Dill, 1990). 'Culture is a pattern of shared basic assumptions - invented, discovered, or developed by a given group as it learns to cope with ist problems of external adaptation and internal integration - that has worked well enough to be considered valid and , therefore, to be taught to new members of the group as the correct way to perceive, think, and feel in relation to those problems' (Schein,1985). An Definitionen für den Begriff Unternehmenskultur mangelt es in der Literatur also nicht. Trotz der ein oder anderen Unterscheidung gibt es einige Kernelemente, die in den Begriffsbestimmungen immer wieder auftauchen: · unsichtbar und ungreifbar · menschengeschaffen, durch das Zusammenspiel der Handlungen Vieler · gemeinsam geteilte und symbolisch repräsentierte Überzeugungen, die Selbstverständnis und Repräsentation eines Unternehmens prägen · wird durch die meisten Mitarbeiter des Unternehmens gelebt · kollektives Phänomen · durch die Geschichte und der Umwelt eines Unternehmens geprägt · entwickelt sich in Sozialisations- und Lernprozessen · vermittelt Sinn und Orientierung in einer komplexen Welt

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,0, Hochschule für Bankwirtschaft (Private Fachhochschule der Bankakademie), Sprache: Deutsch, Abstract: Um einen Einstieg in das Thema Unternehmenskultur zu finden, möchte ich zunächst den Begriff der Kultur im Allgemeinen und dann den der Unternehmenskultur im Speziellen abgrenzen. Kultur beschreibt Wert- und Denkmuster einschließlich der sie vermittelnden Symbolsysteme, wie sie im Zuge menschlicher Interaktion entstanden sind. Entwickelt ist der Begriff Kultur für eine Volksgruppe und wird in diesem Zusammenhang auf die Organisation übertragen. Organisationen, so die Idee, entwickeln eigene, unverwechselbare Vorstellungs- und Orientierungsmuster, die das Verhalten der Mitglieder und der betrieblichen Funktionsbereiche nach innen und außen prägen (Bromann/ Piwinger, 1992). Beispielhaft für zahlreiche Definitionen von Unternehmenskultur sind folgende zu nennen: 'Das kollektiv von den Organisationsmitgliedern geteilte, zumeist nur implizit zu erschließende Normen- und Wertesystem eines Unternehmens' (Steimann/ Schreyögg, 1997). Bleicher (1992) definiert Kultur folgendermaßen: 'Kultur führt zur kollektiven Programmierung menschlichen Denkens.' 'Die Unternehmenskultur ist neben der Struktur und den Systemen ein ausschlaggebender Potenzialfaktor für die erfolgreiche Implementierung von Marketingstrategien, Kultur ist hier als Grundgesamtheit aller Werte und Normenvorstellungen sowie Denk- und Verhaltensmuster zu beschreiben' (Heinen/ Dill, 1990). 'Culture is a pattern of shared basic assumptions - invented, discovered, or developed by a given group as it learns to cope with ist problems of external adaptation and internal integration - that has worked well enough to be considered valid and , therefore, to be taught to new members of the group as the correct way to perceive, think, and feel in relation to those problems' (Schein,1985). An Definitionen für den Begriff Unternehmenskultur mangelt es in der Literatur also nicht. Trotz der ein oder anderen Unterscheidung gibt es einige Kernelemente, die in den Begriffsbestimmungen immer wieder auftauchen: · unsichtbar und ungreifbar · menschengeschaffen, durch das Zusammenspiel der Handlungen Vieler · gemeinsam geteilte und symbolisch repräsentierte Überzeugungen, die Selbstverständnis und Repräsentation eines Unternehmens prägen · wird durch die meisten Mitarbeiter des Unternehmens gelebt · kollektives Phänomen · durch die Geschichte und der Umwelt eines Unternehmens geprägt · entwickelt sich in Sozialisations- und Lernprozessen · vermittelt Sinn und Orientierung in einer komplexen Welt

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Zur Entwicklung überregionaler Werbestragien: Textuelle und visuelle Elemente der Anzeigenwerbung für Bier im Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL by Isabell Weig
Cover of the book Konfliktlösung mit Hilfe von Mitschülern - Streitschlichtung als Gewaltprävention by Isabell Weig
Cover of the book Sprachkritische Betrachtungen von Freuds 'Das Unbehagen in der Kultur' by Isabell Weig
Cover of the book Medienentwicklung und Medienpolitik by Isabell Weig
Cover of the book Die Kooperation von Schule und Verein im Bewegungsangebot von Ganztagsgrundschulen im Raum Dortmund by Isabell Weig
Cover of the book Der Zusammenhang zwischen Wahlbeteiligung und Geschlecht by Isabell Weig
Cover of the book Thomas Pynchons V. - Anwendung der Rhizomtheorie by Isabell Weig
Cover of the book Google vs. Apple by Isabell Weig
Cover of the book Das studentische Subjekt. Eine qualitative Untersuchung von Studentenmagazinen by Isabell Weig
Cover of the book Literatur als Schlüssel zur moralischen Entwicklung by Isabell Weig
Cover of the book Die soziale Frage im 19. Jahrhundert: Die Maxhütte in Sulzbach Rosenberg (Sachunterricht, 4. Klasse Grundschule) by Isabell Weig
Cover of the book Einstellungen zu Figur, Essen und Diät bei Grundschulkindern by Isabell Weig
Cover of the book Der Zustimmungsvorbehalt, § 111 Absatz 4 Satz 2 AktG im Unternehmens- und Steuerrecht by Isabell Weig
Cover of the book Kennzahlensysteme bei mehrfacher Zielsetzung im Logistikbereich by Isabell Weig
Cover of the book Filmanalyse: Mar adentro (Das Meer in mir) von Alejandro Amenábar by Isabell Weig
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy