Das Andere als Lerngegenstand unter den Aspekten der globalen und interkulturellen Erziehung

Nonfiction, Reference & Language, Education & Teaching, Educational Theory, Multicultural Education
Cover of the book Das Andere als Lerngegenstand unter den Aspekten der globalen und interkulturellen Erziehung by Liliya Stoyanova, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Liliya Stoyanova ISBN: 9783638585989
Publisher: GRIN Verlag Publication: January 25, 2007
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Liliya Stoyanova
ISBN: 9783638585989
Publisher: GRIN Verlag
Publication: January 25, 2007
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik, Note: 1,3, Freie Universität Berlin, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Unabhängig von Kultur, Glaube, Rasse u.a. haben alle Menschen etwas Gemeinsames. Sie lernen. Lernen ist ein unvermeidbarer, lebenslanger Prozess. Das Lernen ist ein Bestandteil eines jeden. Lernen findet in der Schule, auf der Straße, beim Studieren von Büchern sowie bei dem Zusammenleben mit anderen Menschen statt. D.h. man lernt aus Büchern, in Institutionen oder von anderen Menschen. Kein Mensch kann ohne soziales Umfeld existieren. Er kann nicht alleine leben, da wir heute auf den Anderen angewiesen sind. Für jede Gesellschaft und jedes Subjekt stellt der Umgang mit dem Anderen eine unverzichtbare Voraussetzung dar. Wir brauchen die Anderen. Wie oben erwähnt, unabhängig von Kultur und Glaube, ist jeder Mensch ein Individuum, welcher in dem Sinne interessant ist, da er ein breites Spektrum an Neugierde und an etwas neuem weckt. Aber wer sind die Anderen? Eine allumfassende und konkrete Definition der Anderen ist nicht gegeben. Wer als Anderer empfunden wird, ergibt sich aus Prozessen des Sich-in-Beziehung-Setzens mit einem inneren oder äußeren Gegenüber. Die Figurationen des Anderen sind vielfältig: der Fremde, der Feind, der Freund, das andere Geschlecht. In dieser Arbeit werden die Anderen als 'Fremde' verstanden werden. Unter 'Fremd' ist im Allgemeinem der Mensch gemeint, der einer anderen Kultur angehört respektive einen anderen Glauben ausübt. In dieser Arbeit wird der 'Fremde' dem 'Ausländer' gleichgestellt. Als Ausländer werden Menschen bezeichnet, 'die sich nach den Eigenschaften der Staatsangehörigkeit, der ethnischen Zugehörigkeit, der geographischen Herkunft oder der familiären Abstammung von anderen Einwohnern des Landes, aus dessen Perspektive die Betrachtung erfolgt, unterscheiden.' 1 Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob von den Anderen gelernt werden kann. Können die Anderen als Lerngegenstand dienen? Um diese Fragen zu beantworten wird zuerst auf das Lernen (als Prozess) und danach auf die interkulturelle Erziehung und interkulturelle Bildung eingegangen werden. Interkulturelle Bildung und interkulturelle Erziehung sind Aspekte einer pluralistischen Gesellschaf, welche mitunter von der Globalisierung geprägt sind. Neben negativen Auswirkungen der Bildungsglobalisierung, kann dieser auch ein positiver Effekt zugeschrieben werden. Nämlich, 'lernen, Wissen zu erwerben, lernen, zu handeln, für das Leben lernen und lernen mit anderen zu leben.'

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik, Note: 1,3, Freie Universität Berlin, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Unabhängig von Kultur, Glaube, Rasse u.a. haben alle Menschen etwas Gemeinsames. Sie lernen. Lernen ist ein unvermeidbarer, lebenslanger Prozess. Das Lernen ist ein Bestandteil eines jeden. Lernen findet in der Schule, auf der Straße, beim Studieren von Büchern sowie bei dem Zusammenleben mit anderen Menschen statt. D.h. man lernt aus Büchern, in Institutionen oder von anderen Menschen. Kein Mensch kann ohne soziales Umfeld existieren. Er kann nicht alleine leben, da wir heute auf den Anderen angewiesen sind. Für jede Gesellschaft und jedes Subjekt stellt der Umgang mit dem Anderen eine unverzichtbare Voraussetzung dar. Wir brauchen die Anderen. Wie oben erwähnt, unabhängig von Kultur und Glaube, ist jeder Mensch ein Individuum, welcher in dem Sinne interessant ist, da er ein breites Spektrum an Neugierde und an etwas neuem weckt. Aber wer sind die Anderen? Eine allumfassende und konkrete Definition der Anderen ist nicht gegeben. Wer als Anderer empfunden wird, ergibt sich aus Prozessen des Sich-in-Beziehung-Setzens mit einem inneren oder äußeren Gegenüber. Die Figurationen des Anderen sind vielfältig: der Fremde, der Feind, der Freund, das andere Geschlecht. In dieser Arbeit werden die Anderen als 'Fremde' verstanden werden. Unter 'Fremd' ist im Allgemeinem der Mensch gemeint, der einer anderen Kultur angehört respektive einen anderen Glauben ausübt. In dieser Arbeit wird der 'Fremde' dem 'Ausländer' gleichgestellt. Als Ausländer werden Menschen bezeichnet, 'die sich nach den Eigenschaften der Staatsangehörigkeit, der ethnischen Zugehörigkeit, der geographischen Herkunft oder der familiären Abstammung von anderen Einwohnern des Landes, aus dessen Perspektive die Betrachtung erfolgt, unterscheiden.' 1 Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob von den Anderen gelernt werden kann. Können die Anderen als Lerngegenstand dienen? Um diese Fragen zu beantworten wird zuerst auf das Lernen (als Prozess) und danach auf die interkulturelle Erziehung und interkulturelle Bildung eingegangen werden. Interkulturelle Bildung und interkulturelle Erziehung sind Aspekte einer pluralistischen Gesellschaf, welche mitunter von der Globalisierung geprägt sind. Neben negativen Auswirkungen der Bildungsglobalisierung, kann dieser auch ein positiver Effekt zugeschrieben werden. Nämlich, 'lernen, Wissen zu erwerben, lernen, zu handeln, für das Leben lernen und lernen mit anderen zu leben.'

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Gegenüberstellung von Shareholder und Stakeholder Value Management by Liliya Stoyanova
Cover of the book Zur aktuellen Debatte um den Wissensbegriff in der Erkenntnistheorie. Probleme und Lösungsansätze der Wissensdefinition by Liliya Stoyanova
Cover of the book Der historische Spielfilm im Geschichtsunterricht by Liliya Stoyanova
Cover of the book Kinodialog auf Französisch by Liliya Stoyanova
Cover of the book Der Versorgungsausgleich in der notariellen Praxis by Liliya Stoyanova
Cover of the book Sinn und Unsinn von Kopfnoten by Liliya Stoyanova
Cover of the book Ethik und Moral in Moderne und Postmoderne aus der Sicht Zuygmunt Baumans by Liliya Stoyanova
Cover of the book Deutsche Gewerkschaften im Wandel der Zeit - Mitgliederentwicklung, Problemlage und Lösungsansätze by Liliya Stoyanova
Cover of the book Unterrichtseinheit: Spiele der Welt - vom Brennball zum Baseball by Liliya Stoyanova
Cover of the book Die Preußische Städteordnung des Freiherrn vom Stein vom 19.11.1808 by Liliya Stoyanova
Cover of the book Durchführung der Transportoptimierung nach verschiedenen Verfahren by Liliya Stoyanova
Cover of the book Der ländliche Raum und seine Zukunft by Liliya Stoyanova
Cover of the book Max Weber - Religionssoziologie by Liliya Stoyanova
Cover of the book Das BLK-Modellversuchsprogramm 'Kooperation der Lernorte in der beruflichen Bildung (KOLIBRI)': Intentionen, Struktur und Ergebnisse by Liliya Stoyanova
Cover of the book Tod im Hinduismus by Liliya Stoyanova
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy