Die Entstehung des Manifests vom Oktober 1905 und des russischen Grundgesetzes vom März 1906

Nonfiction, History, European General
Cover of the book Die Entstehung des Manifests vom Oktober 1905 und des russischen Grundgesetzes vom März 1906 by Christoph Seifferth, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Christoph Seifferth ISBN: 9783638895729
Publisher: GRIN Verlag Publication: January 18, 2008
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Christoph Seifferth
ISBN: 9783638895729
Publisher: GRIN Verlag
Publication: January 18, 2008
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Lehrstuhl für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte), Veranstaltung: Die Herrschaft des letzten russischen Zaren Nikolaus II. (1894- 1917), 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kern der Arbeit ist die Darstellung und Untersuchung der russischen Verfassung vom März 1906 Die politische und gesellschaftliche Situation in Russland vor dem Oktobermanifest 1905 Russland war um das Jahr 1904 und 1905 von Spannungen, Streiks und revolutionärem Gedankengut völlig überzogen. Innenminister Plewe hatte dem Zaren geraten, das Volk durch einen 'kleinen und siegreichen Krieg' abzulenken. Der daraufhin vom Zaun gebrochene Krieg gegen Japan geriet zu einem Debakel für die russische Armee. Aber nicht nur außenpolitisch, vor allem innenpolitisch war das Land ein brodelnder Vulkan. Im folgenden werde ich versuchen, die Situation Anfang 1905 darzustellen, da diese die 'Grundlage' für die Entwicklung zum Manifest vom Oktober 1905 bildet und sicherlich auch einen von vielen Gründen darstellt, warum der Versuch einer konstitutionellen Monarchie, zu der das Oktobermanifest ja führte, letztendlich gescheitert ist.. Der russische Staatsapparat mit dem absolut herrschenden Zaren an der Spitze wurde den Problemen und dem Freiheitsstreben der Bürger nicht mehr Herr und somit kam es dann zu Beginn des Jahres 1905 zur ersten russischen Revolution. Einer Revolution, welche der Zar erst gar nicht zu Kenntnis nehmen wollte: '..., am 18. Februar (3. März) 1905, sagte Nikolaus II. vorwurfsvoll zu Minister Bulygin: 'Es sieht ja aus, als befürchteten Sie den Ausbruch einer Revolution!' - 'Majestät', replizierte Bulygin, ' die Revolution ist bereits im Gange.'' Bis zum 22. Januar (9, Januar) war Russland durch viele lokale Streiks, Proteste und auch Bauernunruhen an den Rande der Revolution gerückt. Dennoch waren diese 'Brandherde' für das Zarenregime noch unter Kontrolle zu halten, zumal es immer noch Teile der Bevölkerung gab, die das bestehende System nur etwas verändern, aber nicht abschaffen wollten. Der 22. Januar, welcher als der 'Blutsonntag' in die russische Geschichte einging, veränderte diese Situation hin zur Revolution: 'Als am 22./ 9. 01.1905 ein Demonstrationszug unter Führung des Priesters Georgij Gapon (1870-1906) zum Winterpalais vorzudringen versuchte, um dem Zaren eine Petition der Arbeiterbevölkerung zu überreichen, eröffneten die verschreckten Wachmannschaften das Feuer und zielten planlos in die Menge. Der Blutsonntag wurde zum Auftakt einer landesweiten Protestbewegung, der sich in den nächsten Wochen die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen anschlossen.'

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Lehrstuhl für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte), Veranstaltung: Die Herrschaft des letzten russischen Zaren Nikolaus II. (1894- 1917), 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kern der Arbeit ist die Darstellung und Untersuchung der russischen Verfassung vom März 1906 Die politische und gesellschaftliche Situation in Russland vor dem Oktobermanifest 1905 Russland war um das Jahr 1904 und 1905 von Spannungen, Streiks und revolutionärem Gedankengut völlig überzogen. Innenminister Plewe hatte dem Zaren geraten, das Volk durch einen 'kleinen und siegreichen Krieg' abzulenken. Der daraufhin vom Zaun gebrochene Krieg gegen Japan geriet zu einem Debakel für die russische Armee. Aber nicht nur außenpolitisch, vor allem innenpolitisch war das Land ein brodelnder Vulkan. Im folgenden werde ich versuchen, die Situation Anfang 1905 darzustellen, da diese die 'Grundlage' für die Entwicklung zum Manifest vom Oktober 1905 bildet und sicherlich auch einen von vielen Gründen darstellt, warum der Versuch einer konstitutionellen Monarchie, zu der das Oktobermanifest ja führte, letztendlich gescheitert ist.. Der russische Staatsapparat mit dem absolut herrschenden Zaren an der Spitze wurde den Problemen und dem Freiheitsstreben der Bürger nicht mehr Herr und somit kam es dann zu Beginn des Jahres 1905 zur ersten russischen Revolution. Einer Revolution, welche der Zar erst gar nicht zu Kenntnis nehmen wollte: '..., am 18. Februar (3. März) 1905, sagte Nikolaus II. vorwurfsvoll zu Minister Bulygin: 'Es sieht ja aus, als befürchteten Sie den Ausbruch einer Revolution!' - 'Majestät', replizierte Bulygin, ' die Revolution ist bereits im Gange.'' Bis zum 22. Januar (9, Januar) war Russland durch viele lokale Streiks, Proteste und auch Bauernunruhen an den Rande der Revolution gerückt. Dennoch waren diese 'Brandherde' für das Zarenregime noch unter Kontrolle zu halten, zumal es immer noch Teile der Bevölkerung gab, die das bestehende System nur etwas verändern, aber nicht abschaffen wollten. Der 22. Januar, welcher als der 'Blutsonntag' in die russische Geschichte einging, veränderte diese Situation hin zur Revolution: 'Als am 22./ 9. 01.1905 ein Demonstrationszug unter Führung des Priesters Georgij Gapon (1870-1906) zum Winterpalais vorzudringen versuchte, um dem Zaren eine Petition der Arbeiterbevölkerung zu überreichen, eröffneten die verschreckten Wachmannschaften das Feuer und zielten planlos in die Menge. Der Blutsonntag wurde zum Auftakt einer landesweiten Protestbewegung, der sich in den nächsten Wochen die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen anschlossen.'

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Warum dreht sich Orpheus nach Eurydike um? Vergleich ausgewählter literarischer Bearbeitungen des Orpheus-Mythos by Christoph Seifferth
Cover of the book Scheidung und Trennung by Christoph Seifferth
Cover of the book Gewalt und Sicherheit. Eine Untersuchung in den Printmedien während der FIFA-Weltmeisterschaft 2006 by Christoph Seifferth
Cover of the book Center Parcs - Vergleich der Angebotsgestaltung der drei Submarken in Deutschland by Christoph Seifferth
Cover of the book Hospitäler im spätmittelalterlichen Thüringen: vom kirchlichen zum bürgerlichen Hospital by Christoph Seifferth
Cover of the book Sales Force Performance Measurement by Christoph Seifferth
Cover of the book Förderung der Leistungsmotivation in der Schule respektive im Sportunterricht by Christoph Seifferth
Cover of the book 'Der verborgene Schatz' - Eine Übung zum Umgang mit Karten in der Realbegegnung für Kleingruppen in Anlehnung an Geocaching by Christoph Seifferth
Cover of the book Daytrading - Der Weg zum dauerhaft erfolgreichen Händler by Christoph Seifferth
Cover of the book Stereotyp Mammy by Christoph Seifferth
Cover of the book Konflikte und Konfliktlösungsansätze. Kohlbergs 'Moralentwicklung', Gordons 'Lehrer-Schüler-Konferenz'-Ansatz und das praktische Beispiel des 'KUK-Konzepts' by Christoph Seifferth
Cover of the book Honorarberatung im Financial Planning by Christoph Seifferth
Cover of the book Einsatz von Mikroexpressionserkennungssoftware in Apps zur Entwicklungsförderung emotionaler Intelligenz bei Kindern mit Autismus-Spektrums-Störung by Christoph Seifferth
Cover of the book Telemedizin im modernen Gesundheitsmarkt by Christoph Seifferth
Cover of the book Are financial incentives the best solution to the crisis in organ and tissue donation? by Christoph Seifferth
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy