Die Orthographie in den Wörterbüchern des 17. Jahrhunderts

Nonfiction, Reference & Language, French Language
Cover of the book Die Orthographie in den Wörterbüchern des 17. Jahrhunderts by Sandra Ilg, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Sandra Ilg ISBN: 9783656288831
Publisher: GRIN Verlag Publication: October 15, 2012
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Sandra Ilg
ISBN: 9783656288831
Publisher: GRIN Verlag
Publication: October 15, 2012
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Sonstiges, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Romanische Philologie), Veranstaltung: Die Geschichte der französischen Orthographie, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Beherrschen von sowohl Schreibung als auch Lautung ist obligatorisch für den Umgang mit einer Sprache. Wenn man Französisch als Fremdsprache erlernt, fällt einem zugleich die schwierige, schwer nachvollziehbar scheinende Orthographie auf, die mit der Phonie wenig zu tun hat. Natürlich überlegt man dann, wie es zu einer derart seltsamen Rechtschreibung kommen konnte. Vergleicht man Schreibung und Lautung, treten zahlreiche Fragen auf: War die Schreibung schon immer so und die Aussprache hat sich so stark verändert? Oder blieb es bei derselben Aussprache und die Schreibung wurde aus verschiedenen Gründen so festgelegt? Wie stehen die Franzosen selbst zu ihrer Orthographie? Wer hat das so festgelegt und warum? All dies ist natürlich schwer zu beantworten, bspw. weil die Aussprache auch nicht endlos zurückzuverfolgen ist und weil man die Gründe für manche Änderungen vergeblich sucht. Fest steht, dass sich die Orthographie oftmals geändert hat und viele Personen eigene Konzepte und Ideen für die Modifizierung dieser vorlegten. Auch wenn die französische Orthographie eine der größten Schwierigkeiten dieser Sprache ist, sollte man nicht vergessen, dass Phonie und Graphie in manch anderer Sprache noch weiter auseinanderklaffen und es dort noch mehr Ausnahmen gibt. Dies ist z. B. im Englischen der Fall. Jedoch ist die französische Sprache in unserem Alltag noch nicht so präsent wie bspw. das Englische und aus diesem Grund treten verstärkt Probleme bei der Erlernung der französischen Rechtschreibung auf. Wie es zu solchen Undurchsichtigkeiten im Bereich der Rechtschreibung kommen konnte, die es offensichtlich nicht nur im Französischen gibt, soll in der folgenden Arbeit anhand dieser Sprache näher betrachtet werden und vielleicht die eine oder andere der oben gestellten Fragen beantwortet werden. Hier sollen speziell die Orthographieentwicklungen im 17. Jahrhundert beschrieben werden, wobei hauptsächlich die Wörterbücher und die dort angewandten Schreibungen berücksichtigt werden, welche natürlich die Entwicklung der Orthographie maßgeblich prägten. Aber auch der politische und geschichtliche Hintergrund im 'Grand Siècle' soll kurz angesprochen werden, da dieser für allerlei Entwicklung eines Sprachenraums immer eine große Rolle spielt.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Sonstiges, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Romanische Philologie), Veranstaltung: Die Geschichte der französischen Orthographie, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Beherrschen von sowohl Schreibung als auch Lautung ist obligatorisch für den Umgang mit einer Sprache. Wenn man Französisch als Fremdsprache erlernt, fällt einem zugleich die schwierige, schwer nachvollziehbar scheinende Orthographie auf, die mit der Phonie wenig zu tun hat. Natürlich überlegt man dann, wie es zu einer derart seltsamen Rechtschreibung kommen konnte. Vergleicht man Schreibung und Lautung, treten zahlreiche Fragen auf: War die Schreibung schon immer so und die Aussprache hat sich so stark verändert? Oder blieb es bei derselben Aussprache und die Schreibung wurde aus verschiedenen Gründen so festgelegt? Wie stehen die Franzosen selbst zu ihrer Orthographie? Wer hat das so festgelegt und warum? All dies ist natürlich schwer zu beantworten, bspw. weil die Aussprache auch nicht endlos zurückzuverfolgen ist und weil man die Gründe für manche Änderungen vergeblich sucht. Fest steht, dass sich die Orthographie oftmals geändert hat und viele Personen eigene Konzepte und Ideen für die Modifizierung dieser vorlegten. Auch wenn die französische Orthographie eine der größten Schwierigkeiten dieser Sprache ist, sollte man nicht vergessen, dass Phonie und Graphie in manch anderer Sprache noch weiter auseinanderklaffen und es dort noch mehr Ausnahmen gibt. Dies ist z. B. im Englischen der Fall. Jedoch ist die französische Sprache in unserem Alltag noch nicht so präsent wie bspw. das Englische und aus diesem Grund treten verstärkt Probleme bei der Erlernung der französischen Rechtschreibung auf. Wie es zu solchen Undurchsichtigkeiten im Bereich der Rechtschreibung kommen konnte, die es offensichtlich nicht nur im Französischen gibt, soll in der folgenden Arbeit anhand dieser Sprache näher betrachtet werden und vielleicht die eine oder andere der oben gestellten Fragen beantwortet werden. Hier sollen speziell die Orthographieentwicklungen im 17. Jahrhundert beschrieben werden, wobei hauptsächlich die Wörterbücher und die dort angewandten Schreibungen berücksichtigt werden, welche natürlich die Entwicklung der Orthographie maßgeblich prägten. Aber auch der politische und geschichtliche Hintergrund im 'Grand Siècle' soll kurz angesprochen werden, da dieser für allerlei Entwicklung eines Sprachenraums immer eine große Rolle spielt.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Der Goodwill beim Unternehmenskauf - Entstehung, Bilanzierung und Bewertung sowie Gestaltungsmöglichkeiten by Sandra Ilg
Cover of the book Kennedy in der Berlinkrise: Machtkonzentration im weißen Haus? by Sandra Ilg
Cover of the book Homo homini lupus et deus? Zum Menschenbild in der politischen Philsophie des Thomas Hobbes by Sandra Ilg
Cover of the book Wissensmanagement in Unternehmensberatungen by Sandra Ilg
Cover of the book J.R.R. Tolkiens 'The Hobbit' als Beispiel für fantasy literature im Englischunterricht der 10. Jahrgangsstufe by Sandra Ilg
Cover of the book Haben Vertragstheorien normative Vorzüge? by Sandra Ilg
Cover of the book Erziehungsratgeber im Zeitalter der Aufklärung und der Postmoderne - ein konkreter Vergleich anhand zweier ausgewählter Beispiele by Sandra Ilg
Cover of the book Die Revolution 1989/1990 by Sandra Ilg
Cover of the book Irakisch-iranischer Krieg 1980 - 1988 by Sandra Ilg
Cover of the book Der Kaufmann von Venedig by Sandra Ilg
Cover of the book WebQuests - Eine neue Möglichkeit zum Unterricht mit neuen Medien by Sandra Ilg
Cover of the book Pax et Iustitia: Die Charakteristik der Gottesfrieden in Nordfrankreich und Flandern by Sandra Ilg
Cover of the book Regan and the American Exceptionalism by Sandra Ilg
Cover of the book Das Star Trek Fandom by Sandra Ilg
Cover of the book Shakespeare's sonnets and the Petrarchan tradition by Sandra Ilg
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy