Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen (MOVE)- Ein Konzept für die Schule?!

Nonfiction, Sports
Cover of the book Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen (MOVE)- Ein Konzept für die Schule?! by Nina Obbelode, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Nina Obbelode ISBN: 9783638554824
Publisher: GRIN Verlag Publication: October 15, 2006
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Nina Obbelode
ISBN: 9783638554824
Publisher: GRIN Verlag
Publication: October 15, 2006
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sport - Sportpädagogik, Didaktik, Note: 2,0, Universität Bielefeld (Universität), Veranstaltung: Pädagogische Gesundheitsförderung, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Drogen in weiterführenden Schulen sind stark verbreitet - das belegen aktuelle Zahlen der im Auftrag der WHO von Hurrelmann, Klocke, Melzer und Ravens-Sieverer im Jahre 2003 durchgeführten Studie 'Health behaviour in school aged children' (HBSC). Mehr als die Hälfte der 1500 befragten 11 bis 15 jährigen Schülerinnen und Schüler hat mindestens einmal Tabak oder Alkohol ausprobiert. 13% trinken regelmäßig Alkohol, 15% rauchen Tabak (vgl. Marzinik & Fiedler 2005, S.12). Für riskant konsumierende Jugendliche gibt es zu wenig angemessene und akzeptierte Beratungsangebote, die sich an der Lebenswelt der jungen Menschen orientieren. Deswegen wurde das setting-orientierte MOVE- Konzept entwickelt, dessen Basis das transtheoretische Modell von Prochaska sowie die klientenzentrierte Gesprächsführung von Rogers ist. Es will durch kurze Gespräche bei Jugendlichen ein Problembewusstsein schaffen und eine intrinsische Motivation zum Ausstieg aus dem Drogenkonsum ebnen. Konzipiert wurde das Projekt MOVE für Arbeitsfelder der Jugendhilfe, Sportvereinen und des Streetworks, die durch ihren engen Kontakt zu Jugendlichen gut geeignet sind (vgl. www.ginko-ev.de/download/move.pdf, S. 6). Eine erste Evaluation mit positivem Resultat fand in Jugendzentren, Heimen, Berufsbildungszentren und in einem Internat statt (vgl. www.ginko-ev.de/download/move_evaluation2.pdf, S.12f ). 'Normale' weiterführende Schulen wurden bis jetzt kaum einbezogen, obwohl die Kinder und Jugendlichen einen großen Teil ihres Alltags dort verbringen und sich in der problematischen Lebensphase befinden. Deswegen ist mein Anliegen in dieser Hausarbeit das Konzept von MOVE auf die Institution Schule zu übertragen. Um die theoretischen Grundlagen zu schaffen, werde ich zunächst das Projekt MOVE genauer vorstellen. Danach gehe ich auf das deutsche Bildungswesen ein und werde argumentativ belegen, weshalb eine solche Drogenberatung an weiterführenden Schulen notwendig ist. Schließlich beantworte ich die zentralen Fragen, wie und vor allem durch wen die Beratung durchgeführt werden sollte. Am Ende folgt das Fazit, ob MOVE ein Konzept für die weiterführende Schule sein kann.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sport - Sportpädagogik, Didaktik, Note: 2,0, Universität Bielefeld (Universität), Veranstaltung: Pädagogische Gesundheitsförderung, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Drogen in weiterführenden Schulen sind stark verbreitet - das belegen aktuelle Zahlen der im Auftrag der WHO von Hurrelmann, Klocke, Melzer und Ravens-Sieverer im Jahre 2003 durchgeführten Studie 'Health behaviour in school aged children' (HBSC). Mehr als die Hälfte der 1500 befragten 11 bis 15 jährigen Schülerinnen und Schüler hat mindestens einmal Tabak oder Alkohol ausprobiert. 13% trinken regelmäßig Alkohol, 15% rauchen Tabak (vgl. Marzinik & Fiedler 2005, S.12). Für riskant konsumierende Jugendliche gibt es zu wenig angemessene und akzeptierte Beratungsangebote, die sich an der Lebenswelt der jungen Menschen orientieren. Deswegen wurde das setting-orientierte MOVE- Konzept entwickelt, dessen Basis das transtheoretische Modell von Prochaska sowie die klientenzentrierte Gesprächsführung von Rogers ist. Es will durch kurze Gespräche bei Jugendlichen ein Problembewusstsein schaffen und eine intrinsische Motivation zum Ausstieg aus dem Drogenkonsum ebnen. Konzipiert wurde das Projekt MOVE für Arbeitsfelder der Jugendhilfe, Sportvereinen und des Streetworks, die durch ihren engen Kontakt zu Jugendlichen gut geeignet sind (vgl. www.ginko-ev.de/download/move.pdf, S. 6). Eine erste Evaluation mit positivem Resultat fand in Jugendzentren, Heimen, Berufsbildungszentren und in einem Internat statt (vgl. www.ginko-ev.de/download/move_evaluation2.pdf, S.12f ). 'Normale' weiterführende Schulen wurden bis jetzt kaum einbezogen, obwohl die Kinder und Jugendlichen einen großen Teil ihres Alltags dort verbringen und sich in der problematischen Lebensphase befinden. Deswegen ist mein Anliegen in dieser Hausarbeit das Konzept von MOVE auf die Institution Schule zu übertragen. Um die theoretischen Grundlagen zu schaffen, werde ich zunächst das Projekt MOVE genauer vorstellen. Danach gehe ich auf das deutsche Bildungswesen ein und werde argumentativ belegen, weshalb eine solche Drogenberatung an weiterführenden Schulen notwendig ist. Schließlich beantworte ich die zentralen Fragen, wie und vor allem durch wen die Beratung durchgeführt werden sollte. Am Ende folgt das Fazit, ob MOVE ein Konzept für die weiterführende Schule sein kann.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Sozialisation von Polizeibeamten / Soldaten im Auslandseinsatz by Nina Obbelode
Cover of the book Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in der Nachrichtenberichterstattung by Nina Obbelode
Cover of the book Fremd- und Zwangsarbeit im Raum Leipzig 1939 -1945 by Nina Obbelode
Cover of the book Wie man Konflikte in der Schule löst. Zu Thomas Gordons Bestseller 'Lehrer-Schüler-Konferenz' by Nina Obbelode
Cover of the book Business Angels und ihre Netzwerke by Nina Obbelode
Cover of the book Politökonomische Ansätze zur Lösung des Klimawandelproblems: Cap-and-Trade ökologischer Knappheiten by Nina Obbelode
Cover of the book Die Rolle des Gaius Marius im Jahr 100 v. Chr. by Nina Obbelode
Cover of the book Ethik im Wandel by Nina Obbelode
Cover of the book Informationsgesellschaft und Globalisierung by Nina Obbelode
Cover of the book Religion und Kompetenz. Versuche der Standardisierung religiöser Bildung in den Bildungsplänen Baden-Württembergs by Nina Obbelode
Cover of the book Das soziale Problem des Mobbing in der öffentlichen Verwaltung by Nina Obbelode
Cover of the book Arbeitsvertragliche Bezugnahmen auf Tarifverträge und ihre Auslegung by Nina Obbelode
Cover of the book Untersuchungen zur Strahlungsmodellierung in ANSYS by Nina Obbelode
Cover of the book Sportberichterstattung in US-amerikanischen Tageszeitungen - reflektierte oder konstruierte Wirklichkeit? by Nina Obbelode
Cover of the book Statistik mit SPSS. Fallstudie: Mitarbeiterbefragung by Nina Obbelode
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy