Was beeinhalten die Begriffe der Gesundheitsaufklärung,- Erziehung,- und Förderung und in welchem Zusammenhang stehen diese

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Social Science, Demography
Cover of the book Was beeinhalten die Begriffe der Gesundheitsaufklärung,- Erziehung,- und Förderung und in welchem Zusammenhang stehen diese by Stefanie Frings, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Stefanie Frings ISBN: 9783638362023
Publisher: GRIN Verlag Publication: April 1, 2005
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Stefanie Frings
ISBN: 9783638362023
Publisher: GRIN Verlag
Publication: April 1, 2005
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund (FB 13 Rehabilitationssoziologie), Veranstaltung: Hauptsache gesund?! Seminar Reha7 (Soziologie) Universität Dortmund, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Die Arbeit soll vor allem verdeutlichen, dass diese Konzepte nicht abgeschlossen nebeneinander stehen können, sondern sich in Teilen ergänzen, wiederholen, aber auch widersprechen können. Keines der aufgezeigten Modelle kann das Prädikat 'einzig gültig' bekommen, denn alle erläuterten Ansätze werden sowohl Stärken als auch Schwächen aufweisen. Allerdings schließt die Arbeit mit der Feststellung, dass das Modell mit dem oftmals synonym verwendeten Begriff der Gesundheitsförderung, der in diesem Falle die Begriffe der Gesundheitsaufklärung und Gesundheitserziehung impliziert, auf die Stärkung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Individuen, Gruppen und Gemeinwesen ausgerichtet ist. Gesundheitsförderung schließt die Gesundheitsaufklärung und Gesundheitserziehung mit ein, berücksichtigt gleichzeitig aber, dass es die sozialen und ökonomischen Faktoren sind, die letztlich die Gesundheit der Menschen (mit) bestimmen. Zugleich wird das Dilemma, welches sich aus den unterschiedlichsten ethischen und politischen Werturteilen ergibt, deutlich. Es ergeben sich Fragen, inwiefern der Staat bezüglich der Gesundheit der Gemeinschaft intervenieren muss: Wie 'frei' darf man seinen Lebenswandel führen? Wie hoch darf der Grad der Selbstbestimmung sein? Sollte das Modell der Gesundheitsförderung und ihr sich anschließenden Maßnahmen lediglich auf Risiko gefährdete Gruppen beziehen, oder werden Menschen dadurch benachteiligt, die zunächst nicht einer solchen Gruppierung angehören- Stichwort: Chancengleichheit? Wer bestimmt das Programm der Gesundheitsförderung? Mit dem Begriff der Förderung der Gesundheit können zunächst einmal eine ganze Reihe von Maßnahmen verstanden werden: - die Förderung gesunder Lebensweisen - die Verbesserung des Zugangs zu den Gesundheitsdiensten und der Beteiligung der Menschen an Entscheidungen - die Gestaltung einer gesunden physischen und sozialen Umwelt, die es den Menschen erleichtert sich für eine gesündere Alternative zu entscheiden - die Aufklärung der Menschen über die Funktionsweise und Gesundheitserhaltung ihres Körpers Die Arbeit soll den Aspekt der Gesundheit in den Vordergrund stellen, und nicht allein den Aspekt der Erkrankung oder Krankheit, die in der Gesundheitsversorgung durch die Priorität der Medizin noch immer dominierend ist. Die unterschiedlichen Ansätze sollen den Zweck, die Art und den Umfang der gesundheitsfördernden Arbeit vorstellen.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund (FB 13 Rehabilitationssoziologie), Veranstaltung: Hauptsache gesund?! Seminar Reha7 (Soziologie) Universität Dortmund, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Die Arbeit soll vor allem verdeutlichen, dass diese Konzepte nicht abgeschlossen nebeneinander stehen können, sondern sich in Teilen ergänzen, wiederholen, aber auch widersprechen können. Keines der aufgezeigten Modelle kann das Prädikat 'einzig gültig' bekommen, denn alle erläuterten Ansätze werden sowohl Stärken als auch Schwächen aufweisen. Allerdings schließt die Arbeit mit der Feststellung, dass das Modell mit dem oftmals synonym verwendeten Begriff der Gesundheitsförderung, der in diesem Falle die Begriffe der Gesundheitsaufklärung und Gesundheitserziehung impliziert, auf die Stärkung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Individuen, Gruppen und Gemeinwesen ausgerichtet ist. Gesundheitsförderung schließt die Gesundheitsaufklärung und Gesundheitserziehung mit ein, berücksichtigt gleichzeitig aber, dass es die sozialen und ökonomischen Faktoren sind, die letztlich die Gesundheit der Menschen (mit) bestimmen. Zugleich wird das Dilemma, welches sich aus den unterschiedlichsten ethischen und politischen Werturteilen ergibt, deutlich. Es ergeben sich Fragen, inwiefern der Staat bezüglich der Gesundheit der Gemeinschaft intervenieren muss: Wie 'frei' darf man seinen Lebenswandel führen? Wie hoch darf der Grad der Selbstbestimmung sein? Sollte das Modell der Gesundheitsförderung und ihr sich anschließenden Maßnahmen lediglich auf Risiko gefährdete Gruppen beziehen, oder werden Menschen dadurch benachteiligt, die zunächst nicht einer solchen Gruppierung angehören- Stichwort: Chancengleichheit? Wer bestimmt das Programm der Gesundheitsförderung? Mit dem Begriff der Förderung der Gesundheit können zunächst einmal eine ganze Reihe von Maßnahmen verstanden werden: - die Förderung gesunder Lebensweisen - die Verbesserung des Zugangs zu den Gesundheitsdiensten und der Beteiligung der Menschen an Entscheidungen - die Gestaltung einer gesunden physischen und sozialen Umwelt, die es den Menschen erleichtert sich für eine gesündere Alternative zu entscheiden - die Aufklärung der Menschen über die Funktionsweise und Gesundheitserhaltung ihres Körpers Die Arbeit soll den Aspekt der Gesundheit in den Vordergrund stellen, und nicht allein den Aspekt der Erkrankung oder Krankheit, die in der Gesundheitsversorgung durch die Priorität der Medizin noch immer dominierend ist. Die unterschiedlichen Ansätze sollen den Zweck, die Art und den Umfang der gesundheitsfördernden Arbeit vorstellen.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Die sittenwidrige unternehmerische Betätigung im Steuerrecht (§ 40 AO) by Stefanie Frings
Cover of the book Mobile Computing & Application Stores by Stefanie Frings
Cover of the book Der freie Wille. Der Kompatibilismus im Vergleich mit dem Inkompatibilismus by Stefanie Frings
Cover of the book Die kleine Münze im Film- und Musikgeschäft by Stefanie Frings
Cover of the book Challenges and prospects of saving and credit cooperatives in South Wolo Zone, Amhara Region, Ethiopia by Stefanie Frings
Cover of the book Textkorrektur Anzeigen (Unterweisung Verlagskaufmann /-frau) by Stefanie Frings
Cover of the book Bedeutung der Pflegesymbole (Unterweisung Hotelfachmann) by Stefanie Frings
Cover of the book Access & Benefit Sharing. Zentraler Konflikt der Convention on Biological Diversity (CBD) by Stefanie Frings
Cover of the book Kriegserziehung und soziale Lage der Kinder im Ersten Weltkrieg by Stefanie Frings
Cover of the book Die frauenfeindlichen Darstellungen in 'Die eingemauerte Frau' vom Stricker by Stefanie Frings
Cover of the book Waren als Geschenk verpacken (Unterweisung Kauffrau / Kaufmann im Einzelhandel) by Stefanie Frings
Cover of the book Sexuellen Missbrauch von Kindern erkennen und helfen by Stefanie Frings
Cover of the book Storytelling als Interventionstechnik in der Logotherapie. Beispiele zur praktischen Anwendung. by Stefanie Frings
Cover of the book Generationsbeziehungen und Generationskonflikte by Stefanie Frings
Cover of the book Cultural Globalization and the exchange program 'Erasmus' by Stefanie Frings
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy