Käuferverhalten - Kaufentscheidungen: Analyse möglicher Erklärungsmodelle

Kaufentscheidungen: Analyse möglicher Erklärungsmodelle

Nonfiction, Reference & Language, Language Arts, Journalism
Cover of the book Käuferverhalten - Kaufentscheidungen: Analyse möglicher Erklärungsmodelle by Sven weidner, GRIN Verlag
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Author: Sven weidner ISBN: 9783638509398
Publisher: GRIN Verlag Publication: June 12, 2006
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Sven weidner
ISBN: 9783638509398
Publisher: GRIN Verlag
Publication: June 12, 2006
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 2,3, Universität der Künste Berlin, Veranstaltung: Studiengang: Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation - Marketing I, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Vorbemerkung Das Konsumentenverhalten und somit auch die einzelnen Kaufentscheidungen haben sich in den letzten Jahrzehnten gravierend verändert, und werden auch in Zukunft Formen annehmen, die zum jetzigen Zeitpunkt schwer einschätzbar sind. Während man Ende der 50er Jahre und in den 60er Jahren der einsetzenden und stetig aufblühenden Marktwirtschaft frönte, indem man sich einem förmlichen Kaufrausch hingab, sind die Entwicklungen in den darauf Folgenden Dekaden anders zu bewerten. Im Sinne einer Systemkritik, die eng mit der Kapitalismuskritik verwoben war, rief man in den 70er Jahren eher zu Konsumverzicht auf. Gerade intellektuelle Kreise distanzierten sich deutlich von dem habensorientierten Verhalten der Massen, und prangerten eben jenen Massenkonsum an. Ein in den 80er Jahren eintretendes ökologisches Bewusstsein beeinflusste wiederum das Kaufverhalten der Konsumenten, und selbst heute ist es durch alle sozialen Schichten hindurch beinahe schon en vogue, Ökoprodukte zu erwerben. Selbst Billigsupermärkte wie die Kette Plus offerieren schon diverse Ökoprodukte, in den verschiedenen Produktbereichen. Dass sich das Konsumentenverhalten in Ost- und Westdeutschland jeweils vollkommen anders entwickelt hat, ist freilich auf die unterschiedlichen ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen zurück zu führen. Angesichts vorhandener Zukunftsängste, wachsender Arbeitslosigkeit, einer schwachen Binnennachfrage, und immer neuer finanzieller Belastungen für den einzelnen geht der Konsum generell gesehen zurück. Allein bei den Jugendlichen, die vielfach schon in jungen Jahren überschuldet sind, scheint sich dieser Trend indes nicht durchzusetzen. Sie konsumieren gerade in der Telekommunikation, aber auch in anderen Bereichen überproportional. Die Verzichtsbereitschaft unter den Konsumenten wächst zusehends, wobei auf der anderen Seite ebenso zu bedenken ist, dass gerade in den Industrienationen eine Übersättigung der Märkte festzustellen ist, die wiederum dazu führt, dass der Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen immer größer wird. Ausgefeilte Marketingstrategien und wohldurchdachte Werbekonzeptionen sollen den Endverbraucher erreichen. Längst ist den Unternehmen klar geworden, dass der Kunde nicht nur über die Nutzbarkeit des einzelnen Produktes aufgeklärt werden möchte, sondern dass es gerade in einer stark individualisierten Gesellschaft von großer Bedeutung ist, ein persönliches Verhältnis zwischen dem Verbraucher und dm Anbieter aufzubauen. [...]

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 2,3, Universität der Künste Berlin, Veranstaltung: Studiengang: Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation - Marketing I, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Vorbemerkung Das Konsumentenverhalten und somit auch die einzelnen Kaufentscheidungen haben sich in den letzten Jahrzehnten gravierend verändert, und werden auch in Zukunft Formen annehmen, die zum jetzigen Zeitpunkt schwer einschätzbar sind. Während man Ende der 50er Jahre und in den 60er Jahren der einsetzenden und stetig aufblühenden Marktwirtschaft frönte, indem man sich einem förmlichen Kaufrausch hingab, sind die Entwicklungen in den darauf Folgenden Dekaden anders zu bewerten. Im Sinne einer Systemkritik, die eng mit der Kapitalismuskritik verwoben war, rief man in den 70er Jahren eher zu Konsumverzicht auf. Gerade intellektuelle Kreise distanzierten sich deutlich von dem habensorientierten Verhalten der Massen, und prangerten eben jenen Massenkonsum an. Ein in den 80er Jahren eintretendes ökologisches Bewusstsein beeinflusste wiederum das Kaufverhalten der Konsumenten, und selbst heute ist es durch alle sozialen Schichten hindurch beinahe schon en vogue, Ökoprodukte zu erwerben. Selbst Billigsupermärkte wie die Kette Plus offerieren schon diverse Ökoprodukte, in den verschiedenen Produktbereichen. Dass sich das Konsumentenverhalten in Ost- und Westdeutschland jeweils vollkommen anders entwickelt hat, ist freilich auf die unterschiedlichen ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen zurück zu führen. Angesichts vorhandener Zukunftsängste, wachsender Arbeitslosigkeit, einer schwachen Binnennachfrage, und immer neuer finanzieller Belastungen für den einzelnen geht der Konsum generell gesehen zurück. Allein bei den Jugendlichen, die vielfach schon in jungen Jahren überschuldet sind, scheint sich dieser Trend indes nicht durchzusetzen. Sie konsumieren gerade in der Telekommunikation, aber auch in anderen Bereichen überproportional. Die Verzichtsbereitschaft unter den Konsumenten wächst zusehends, wobei auf der anderen Seite ebenso zu bedenken ist, dass gerade in den Industrienationen eine Übersättigung der Märkte festzustellen ist, die wiederum dazu führt, dass der Konkurrenzkampf zwischen den Unternehmen immer größer wird. Ausgefeilte Marketingstrategien und wohldurchdachte Werbekonzeptionen sollen den Endverbraucher erreichen. Längst ist den Unternehmen klar geworden, dass der Kunde nicht nur über die Nutzbarkeit des einzelnen Produktes aufgeklärt werden möchte, sondern dass es gerade in einer stark individualisierten Gesellschaft von großer Bedeutung ist, ein persönliches Verhältnis zwischen dem Verbraucher und dm Anbieter aufzubauen. [...]

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