Muhammad Ali: Prägung seiner Zeit oder zeitprägend?

Nonfiction, Entertainment, Drama, Anthologies
Cover of the book Muhammad Ali: Prägung seiner Zeit oder zeitprägend? by Michael Schmid, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Michael Schmid ISBN: 9783638590877
Publisher: GRIN Verlag Publication: January 12, 2007
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Michael Schmid
ISBN: 9783638590877
Publisher: GRIN Verlag
Publication: January 12, 2007
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Amerikanistik - Kultur und Landeskunde, Note: 2,3, Freie Universität Berlin (John F. Kennedy Institut Berlin), Veranstaltung: PS North American History as Sports History, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt eine Legende in der es heißt, die Karriere des Muhammad Ali sei durch einen Fahrraddiebstahl in seiner Jugendzeit entstanden. Der zwölfjährige Cassius Clay Jr. rannte damals wutentbrannt zum nächsten Polizisten und drohte, den Dieb zu verprügeln. Der Polizist antwortete daraufhin amüsiert: 'You better learn to box first.' Wenn diese kleine Anekdote tatsächlich der Wahrheit entsprechen sollte, ist es erstaunlich, wie ernst Ali diesen Ratschlag nahm und wie unglaublich er ihn umsetzte. Muhammad Ali sollte die nächsten 27 Jahre im Ring verbringen, wobei er 108 Amateur Kämpfe und 61 Profi Kämpfe bestritt. Bevor ich mich mit der näheren Auswertung der Persönlichkeit Alis befasse, wird im folgenden Abschnitt kurz die Karriere Muhammad Alis nachgezeichnet. Danach werde ich auf die Kontroversen eingehen, die Ali zu seiner Zeit umgaben. Als zentralen Punkt werde ich verstärkt auf die Quelle aus einem 1992 erschienenen Buch 'Muhammad Ali: His Life and Times' von Thomas Hauser eingehen und untersuchen, ob und in wie weit Ali von der politischen und kulturellen Situation in den späten 1960ern profitierte. Dazu werde ich die Bedingungen der afro - amerikanischen Bevölkerung und speziell der afro - amerikanischen Athleten beleuchten. Cassius Clay, der schon als junger Boxer seiner Konkurrenz an Einstellung und Einsatz weit voraus war, gewann 1960 als 18 - Jähriger olympisches Gold in Rom. Schon zu frühen Zeiten fiel auf, dass Clay unheimlich gerne sein Selbstbewusstsein und seine Überlegenheit dem Gegner gegenüber zeigen wollte. Seine überheblichen Gestiken und seine rhetorischen Schlagsalven brachten ihm bald den Spitznamen 'The Louisville Lip', wobei er unter anderem frech und mutig vor vielen Kämpfen die Runde bekannt gab, in der er den Gegner k.o. schlagen würde. Diese Art von Selbstdarstellung brachte Clay viele Feinde, die seine Arroganz hassten, aber auch viele Bewunderer und Fans, die seine Leidenschaft und seinen Humor liebten. Bis zu seinem Kampf gegen Sonny Liston um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht 1964 wurde Clay von einer Gruppe weißer Geschäftsleute betreut. Während der Vorbereitung auf den Kampf mit Liston lernte er den Sprecher der Gruppierung 'Nation of Islam' Malcolm X kennen und war so sehr von ihm und seiner Philosophie beeindruckt, dass er kurz nach...

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Amerikanistik - Kultur und Landeskunde, Note: 2,3, Freie Universität Berlin (John F. Kennedy Institut Berlin), Veranstaltung: PS North American History as Sports History, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt eine Legende in der es heißt, die Karriere des Muhammad Ali sei durch einen Fahrraddiebstahl in seiner Jugendzeit entstanden. Der zwölfjährige Cassius Clay Jr. rannte damals wutentbrannt zum nächsten Polizisten und drohte, den Dieb zu verprügeln. Der Polizist antwortete daraufhin amüsiert: 'You better learn to box first.' Wenn diese kleine Anekdote tatsächlich der Wahrheit entsprechen sollte, ist es erstaunlich, wie ernst Ali diesen Ratschlag nahm und wie unglaublich er ihn umsetzte. Muhammad Ali sollte die nächsten 27 Jahre im Ring verbringen, wobei er 108 Amateur Kämpfe und 61 Profi Kämpfe bestritt. Bevor ich mich mit der näheren Auswertung der Persönlichkeit Alis befasse, wird im folgenden Abschnitt kurz die Karriere Muhammad Alis nachgezeichnet. Danach werde ich auf die Kontroversen eingehen, die Ali zu seiner Zeit umgaben. Als zentralen Punkt werde ich verstärkt auf die Quelle aus einem 1992 erschienenen Buch 'Muhammad Ali: His Life and Times' von Thomas Hauser eingehen und untersuchen, ob und in wie weit Ali von der politischen und kulturellen Situation in den späten 1960ern profitierte. Dazu werde ich die Bedingungen der afro - amerikanischen Bevölkerung und speziell der afro - amerikanischen Athleten beleuchten. Cassius Clay, der schon als junger Boxer seiner Konkurrenz an Einstellung und Einsatz weit voraus war, gewann 1960 als 18 - Jähriger olympisches Gold in Rom. Schon zu frühen Zeiten fiel auf, dass Clay unheimlich gerne sein Selbstbewusstsein und seine Überlegenheit dem Gegner gegenüber zeigen wollte. Seine überheblichen Gestiken und seine rhetorischen Schlagsalven brachten ihm bald den Spitznamen 'The Louisville Lip', wobei er unter anderem frech und mutig vor vielen Kämpfen die Runde bekannt gab, in der er den Gegner k.o. schlagen würde. Diese Art von Selbstdarstellung brachte Clay viele Feinde, die seine Arroganz hassten, aber auch viele Bewunderer und Fans, die seine Leidenschaft und seinen Humor liebten. Bis zu seinem Kampf gegen Sonny Liston um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht 1964 wurde Clay von einer Gruppe weißer Geschäftsleute betreut. Während der Vorbereitung auf den Kampf mit Liston lernte er den Sprecher der Gruppierung 'Nation of Islam' Malcolm X kennen und war so sehr von ihm und seiner Philosophie beeindruckt, dass er kurz nach...

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Jugend und Zeitung - Das Leseverhalten junger Menschen by Michael Schmid
Cover of the book Feministische Aspekte in Marilynne Robinsons postmodernem Werk: Housekeeping by Michael Schmid
Cover of the book Der Hofmeister im Wandel der Zeit by Michael Schmid
Cover of the book Die Oper zwischen Staat und Markt - Eine Betrachtung der Berliner Opernkrise by Michael Schmid
Cover of the book Der Symbolische Interaktionismus nach Herbert Blumer aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht by Michael Schmid
Cover of the book All you need is speed!? - Betriebliche Bildung in Zeiten der Beschleunigung by Michael Schmid
Cover of the book T-Groups (Sensitivity-Training) by Michael Schmid
Cover of the book Leistungsorientierte Managementvergütung auf Basis des Economic Value Added - Chancen und Risiken by Michael Schmid
Cover of the book Der Gedanke der Vorsehung bei Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem by Michael Schmid
Cover of the book Privatrechtliche Anspruchsdurchsetzung im Rahmen der Rückgewinnungshilfe am Beispiel eines Betruges by Michael Schmid
Cover of the book Psychoanalytische Pädagogik. Eine neue Basis für den Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern in den Grundschulen in Bremen by Michael Schmid
Cover of the book Heutiges Bewusstsein schwankt vielfach zwischen Fortschrittsoptimismus und der Verzweiflung an der Zukunft by Michael Schmid
Cover of the book Escapes to the Demographical Gap - A New Challenge to Enterprises by Michael Schmid
Cover of the book Englands Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Analysekriterien für internationale Beziehungen by Michael Schmid
Cover of the book Innovation Clusters by Michael Schmid
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy