Sefarad - Die jüdische Gemeinschaft in Andalusien von der Antike bis zum Ende der Almohadenherrschaft

Mit besonderer Berücksichtigung des spanischen Hofjudentums

Nonfiction, Religion & Spirituality, Judaism
Cover of the book Sefarad - Die jüdische Gemeinschaft in Andalusien von der Antike bis zum Ende der Almohadenherrschaft by Stephan Kokew, GRIN Verlag
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Author: Stephan Kokew ISBN: 9783640087006
Publisher: GRIN Verlag Publication: January 15, 2007
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Stephan Kokew
ISBN: 9783640087006
Publisher: GRIN Verlag
Publication: January 15, 2007
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Judaistik, Note: 2,0, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit behandelt die Geschichte der spanischen Juden von der römischen Antike bis zum Ende der Herrschaft der Almohaden im 13. Jahrhundert. Dabei wird hauptsächlich der Frage nachgegangen, inwieweit es für die jüdische Gemeinschaft in Andalusien über die Jahrhunderte hinweg möglich gewesen war, trotz Verfolgung und minderwertigem Rechtsstatus, eine blühende wirtschaftliche und kulturelle Produktivität zu entfalten und sogar mithilfe einiger weniger Fürsprecher, zu politischen und gesellschaftlichen Eliten aufzusteigen. Im Zentrum der Arbeit stehen die Juden Südspaniens. Auf die Entwicklung der unter christlicher Herrschaft lebenden Juden Nordspaniens wird nicht eingegangen. Zu Beginn wird die Lage der sefardischen Juden im Imperium Romanum und im spanischen Westgotenreich beleuchtet, da hier bereits die Grundlagen für das Verhältnis zu den späteren muslimischen Herrschern gelegt wurden. Weiterhin wird die rechtliche Stellung der Juden im Koran analysiert und die ambivalente Haltung des Islam zum Judentum untersucht. Hierbei werden vor allem die Bestimmungen des islam-rechtlichen ?imm?-Status dargestellt. Das sich im 11. Jahrhundert herausbildende Hofjudentum, wird an Persönlichkeiten wie ?asday ibn ?apr?t und Ism??l ibn Na??la, nachskizziert. Sie beide stehen als Sinnbild für den zu bewältigenden Spagat zwischen der Loyalität zu einem muslimischen Herrscher und der Verantwortung, sich als Führer der jüdischen Gemeinschaft vor dieser zu behaupten. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Judaistik, Note: 2,0, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit behandelt die Geschichte der spanischen Juden von der römischen Antike bis zum Ende der Herrschaft der Almohaden im 13. Jahrhundert. Dabei wird hauptsächlich der Frage nachgegangen, inwieweit es für die jüdische Gemeinschaft in Andalusien über die Jahrhunderte hinweg möglich gewesen war, trotz Verfolgung und minderwertigem Rechtsstatus, eine blühende wirtschaftliche und kulturelle Produktivität zu entfalten und sogar mithilfe einiger weniger Fürsprecher, zu politischen und gesellschaftlichen Eliten aufzusteigen. Im Zentrum der Arbeit stehen die Juden Südspaniens. Auf die Entwicklung der unter christlicher Herrschaft lebenden Juden Nordspaniens wird nicht eingegangen. Zu Beginn wird die Lage der sefardischen Juden im Imperium Romanum und im spanischen Westgotenreich beleuchtet, da hier bereits die Grundlagen für das Verhältnis zu den späteren muslimischen Herrschern gelegt wurden. Weiterhin wird die rechtliche Stellung der Juden im Koran analysiert und die ambivalente Haltung des Islam zum Judentum untersucht. Hierbei werden vor allem die Bestimmungen des islam-rechtlichen ?imm?-Status dargestellt. Das sich im 11. Jahrhundert herausbildende Hofjudentum, wird an Persönlichkeiten wie ?asday ibn ?apr?t und Ism??l ibn Na??la, nachskizziert. Sie beide stehen als Sinnbild für den zu bewältigenden Spagat zwischen der Loyalität zu einem muslimischen Herrscher und der Verantwortung, sich als Führer der jüdischen Gemeinschaft vor dieser zu behaupten. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung.

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