Von der Großmutter zur Göttin. Zur Konsekration der Livia unter Claudius

Nonfiction, History, Ancient History
Cover of the book Von der Großmutter zur Göttin. Zur Konsekration der Livia unter Claudius by Katharina Strohmeier, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Katharina Strohmeier ISBN: 9783638111003
Publisher: GRIN Verlag Publication: January 31, 2002
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Katharina Strohmeier
ISBN: 9783638111003
Publisher: GRIN Verlag
Publication: January 31, 2002
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1, Universität Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: PS: Livia. Roms erste 'Kaiserin', 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 42 n. Chr. erwirkte Kaiser Claudius die Konsekration seiner Großmutter, der Augustus-Gattin Livia. Warum ließ Claudius seiner Großmutter diese Ehrung zukommen? War es nur ein letzter Ehrerweis des Enkels? Vielleicht sogar ein Liebesdienst? Oder ein politisches Symbol, das dazu dienen sollte, einem frischgebackenen Herrscher auf wankendem Thron zusätzliche Legitimation zu verschaffen? Und kann diese Handlungsweise als richtungsweisend für spätere Konsekrationen von Kaiserinnen betrachtet werden? Die Suche nach Antworten führt zuallererst in die Biographie des Claudius. Es stellt sich die Frage, wie die Kindheit des Claudius sich dargestellt hatte, und wie sie sein Vorgehen beeinflusste. Besonders der Einfluss Livias auf die Charakterbildung des Claudius ist zu untersuchen. Weiterhin wird zu analysieren sein, mit welchen Mitteln er seine Herrschaft zu deren Beginn zu konsolidieren suchte, und welche Rolle Livia in diesem Zusammenhang zukam. Eine interessante Frage ist, welche Konsequenzen die Apotheose der Livia nach sich zog. Welche Ehrungen wurden ihr zuteil? Welche Stellung nahm sie fortan im römischen Staatskult ein? Inwieweit wurde sie zum Vorbild für spätere Konsekrationen? In der Literatur wird dieses Thema leider kaum behandelt. Die Lebensbeschreibung des Claudius und die Biographien Livias enthalten lediglich kurze Absätze, die sich damit befassen. Als erstklassige Ressource für die Beantwortung der Fragen nach dem wie und warum der Konsekration Livias hat sich das Papier Marleen B. Florys erwiesen. Das Buch Hildegard Temporinis über die Frauen am Hofe Traians bot wertvolle Informationen über Konsekrationen nach Livia. In Barbara Levicks Claudius-Biographie fand sich umfassendes Material zum Familienleben am Hof des Augustus und zur Erziehung des Claudius. Als Quellengrundlage dient vor allem die Claudius-Vita des Sueton. Auch Tacitus' Annalen und eine kurze Beschreibung der Ehrungen des Claudius für seine Familie, verfasst von Cassius Dio, boten Einblicke in das Geschehen am römischen Hof. Zusätzlich stützt sich diese Arbeit auf diverse Münzprägungen verschiedener Kaiser, auf denen weibliche Angehörige des Kaiserhauses dargestellt werden. Eine hervorragende Zusammenstellung bedeutender Prägungen findet sich bei Hans-Markus von Kaenel. Ulrike Hahn bietet einen umfassenden Kommentar zu Münzen aus den verschiedensten Gegenden des Reiches, vornehmlich dem Osten.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1, Universität Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: PS: Livia. Roms erste 'Kaiserin', 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 42 n. Chr. erwirkte Kaiser Claudius die Konsekration seiner Großmutter, der Augustus-Gattin Livia. Warum ließ Claudius seiner Großmutter diese Ehrung zukommen? War es nur ein letzter Ehrerweis des Enkels? Vielleicht sogar ein Liebesdienst? Oder ein politisches Symbol, das dazu dienen sollte, einem frischgebackenen Herrscher auf wankendem Thron zusätzliche Legitimation zu verschaffen? Und kann diese Handlungsweise als richtungsweisend für spätere Konsekrationen von Kaiserinnen betrachtet werden? Die Suche nach Antworten führt zuallererst in die Biographie des Claudius. Es stellt sich die Frage, wie die Kindheit des Claudius sich dargestellt hatte, und wie sie sein Vorgehen beeinflusste. Besonders der Einfluss Livias auf die Charakterbildung des Claudius ist zu untersuchen. Weiterhin wird zu analysieren sein, mit welchen Mitteln er seine Herrschaft zu deren Beginn zu konsolidieren suchte, und welche Rolle Livia in diesem Zusammenhang zukam. Eine interessante Frage ist, welche Konsequenzen die Apotheose der Livia nach sich zog. Welche Ehrungen wurden ihr zuteil? Welche Stellung nahm sie fortan im römischen Staatskult ein? Inwieweit wurde sie zum Vorbild für spätere Konsekrationen? In der Literatur wird dieses Thema leider kaum behandelt. Die Lebensbeschreibung des Claudius und die Biographien Livias enthalten lediglich kurze Absätze, die sich damit befassen. Als erstklassige Ressource für die Beantwortung der Fragen nach dem wie und warum der Konsekration Livias hat sich das Papier Marleen B. Florys erwiesen. Das Buch Hildegard Temporinis über die Frauen am Hofe Traians bot wertvolle Informationen über Konsekrationen nach Livia. In Barbara Levicks Claudius-Biographie fand sich umfassendes Material zum Familienleben am Hof des Augustus und zur Erziehung des Claudius. Als Quellengrundlage dient vor allem die Claudius-Vita des Sueton. Auch Tacitus' Annalen und eine kurze Beschreibung der Ehrungen des Claudius für seine Familie, verfasst von Cassius Dio, boten Einblicke in das Geschehen am römischen Hof. Zusätzlich stützt sich diese Arbeit auf diverse Münzprägungen verschiedener Kaiser, auf denen weibliche Angehörige des Kaiserhauses dargestellt werden. Eine hervorragende Zusammenstellung bedeutender Prägungen findet sich bei Hans-Markus von Kaenel. Ulrike Hahn bietet einen umfassenden Kommentar zu Münzen aus den verschiedensten Gegenden des Reiches, vornehmlich dem Osten.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Nationalstaatsbestrebungen in der künstlerischen Bildungselite Polens zur Zeit des geteilten Polens by Katharina Strohmeier
Cover of the book Jean Piaget: Das moralische Urteil beim Kinde by Katharina Strohmeier
Cover of the book Was wissen wir über die Steinzeit? by Katharina Strohmeier
Cover of the book 'American Beauty' - Filmanalyse aus queer-theoretischer Sicht by Katharina Strohmeier
Cover of the book Schulpraktische Studie 1 - Praktikumsbericht + Unterrichtsentwurf by Katharina Strohmeier
Cover of the book Ist die Umsetzung der sich selbst gesetzten Ziele durch den Vertrag von Lissabon in Bezug auf die Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik gelungen? by Katharina Strohmeier
Cover of the book Unterrichtsstunde: Pakistani or British? A film study of 'East is East' by Katharina Strohmeier
Cover of the book Kunst und Gesellschaft - Zur Interpretation der Kunst der Deutschen Demokratischen Republik by Katharina Strohmeier
Cover of the book Die Entwicklung der Pressefreiheit in der Regierungszeit von Boris Jelzin 1991-1999 by Katharina Strohmeier
Cover of the book Zu: 'M - eine Stadt sucht einen Mörder' von Fritz Lang by Katharina Strohmeier
Cover of the book Herrschaft und Fall des Marcus Opellius Macrinus by Katharina Strohmeier
Cover of the book Teaching Ethnic Minority Cultures in the EFL Classroom. A Proposition of a New Focus on Contemporary Coming-of-Age Novels by Katharina Strohmeier
Cover of the book Reaktanz und Dissonanz - Bedeutung und Implikation des Hard-to-get-Phänomens bei der Kaufentscheidung by Katharina Strohmeier
Cover of the book Moralerziehung und die Bedeutung von Emotionen by Katharina Strohmeier
Cover of the book Zur Bedeutung von Verbundsystemen im Bereich der Kindermedien aus sozialpädagogischer Sicht by Katharina Strohmeier
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy