Afrikanisches Kino - Filmanalyse 'Les Saignantes' von Jean - Pierre Bekolo Obama

Nonfiction, Art & Architecture, General Art, Art Technique
Cover of the book Afrikanisches Kino - Filmanalyse 'Les Saignantes' von Jean - Pierre Bekolo Obama by Miriam Sowa, GRIN Verlag
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Author: Miriam Sowa ISBN: 9783640795581
Publisher: GRIN Verlag Publication: January 10, 2011
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Miriam Sowa
ISBN: 9783640795581
Publisher: GRIN Verlag
Publication: January 10, 2011
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: 'Geschichte des afrikanischen Kinos', Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film «Les Saignantes» von Regisseur Jean-Pierre Bekolo Obama entstand im Jahre 2005 und hat eine Länge von 92 Minuten. Im Film gibt es keinen eindeutigen Plot, der einer schlüssigen Logik folgt und es ist häufig schwierig, dem Geschehen zu folgen. So ist es bereits schwer, den Film einem eindeutigen Genre zuzuordnen. Die Liste der Zuordnungen innerhalb der Rezensionen ist lang. So wird der Film etwa dem Genre des 'Action', der 'Avant-Garde', dem 'Futurismus', dem 'Fantastischen', dem 'Zauberhaften', dem 'Sciene-Fiction-Horror', der 'Science-Fiction-Comedy', der 'Erotik' und der 'Satire' zugeordnet. Auch wird er einem Genre zugeordnet, das 'undefinierbar' oder 'neu' ist, in einem Fall mit dem Hinweis darauf, dass das afrikanische Kino schließlich selbst, was natürlich fragwürdig ist, als ein eigenes Genre angesehen wird. Auch taucht öfter die Vermutung auf, Bekolo sei stark von Godard beeinflusst. Die Protagonisten sind zwei junge Frauen, die sich inmitten der moralisch verkommenen Gesellschaft Kameruns, genauer der Hauptstadt Yaounde, befinden. Anhand ihres Schicksals wird ein Bild des allgemeinen Zustands des Landes gezeichnet. Die Analyse beginnt mit einer ausführlichen Zusammenfassung des Filmgeschehens. Da es keinen eindeutigen Plot gibt, ist Ausführlichkeit unerlässlich, da durch die verwirrende Struktur zunächst jede Sequenz als relevant angesehen werden muss. Ein Augenmerk wird anschließend auf dem 'Mevungu'-Ritual liegen, das eine entscheidende Rolle spielt. Danach folgt die Betrachtung der sechs im Laufe des Films eingeblendeten Schrifttafeln, die Fragen an den Betrachter richten. Auf dieser Basis folgt eine allgemeinere Betrachtung des Films, auch unter Berücksichtigung der Rezensionen zum Film. Bei diesen handelt es sich ausschließlich um Internet-Quellen, da der Film bisher in der Literatur nicht diskutiert wurde. Schließlich soll diese Analyse dahin führen, eine Einschätzung hinsichtlich Intention und Schwerpunkt des Films machen zu können. Im Vordergrund werden nicht die eingesetzten filmischen Mittel stehen, sondern vielmehr die behandelten inhaltlichen Aspekte.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Fotografie und Film, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: 'Geschichte des afrikanischen Kinos', Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film «Les Saignantes» von Regisseur Jean-Pierre Bekolo Obama entstand im Jahre 2005 und hat eine Länge von 92 Minuten. Im Film gibt es keinen eindeutigen Plot, der einer schlüssigen Logik folgt und es ist häufig schwierig, dem Geschehen zu folgen. So ist es bereits schwer, den Film einem eindeutigen Genre zuzuordnen. Die Liste der Zuordnungen innerhalb der Rezensionen ist lang. So wird der Film etwa dem Genre des 'Action', der 'Avant-Garde', dem 'Futurismus', dem 'Fantastischen', dem 'Zauberhaften', dem 'Sciene-Fiction-Horror', der 'Science-Fiction-Comedy', der 'Erotik' und der 'Satire' zugeordnet. Auch wird er einem Genre zugeordnet, das 'undefinierbar' oder 'neu' ist, in einem Fall mit dem Hinweis darauf, dass das afrikanische Kino schließlich selbst, was natürlich fragwürdig ist, als ein eigenes Genre angesehen wird. Auch taucht öfter die Vermutung auf, Bekolo sei stark von Godard beeinflusst. Die Protagonisten sind zwei junge Frauen, die sich inmitten der moralisch verkommenen Gesellschaft Kameruns, genauer der Hauptstadt Yaounde, befinden. Anhand ihres Schicksals wird ein Bild des allgemeinen Zustands des Landes gezeichnet. Die Analyse beginnt mit einer ausführlichen Zusammenfassung des Filmgeschehens. Da es keinen eindeutigen Plot gibt, ist Ausführlichkeit unerlässlich, da durch die verwirrende Struktur zunächst jede Sequenz als relevant angesehen werden muss. Ein Augenmerk wird anschließend auf dem 'Mevungu'-Ritual liegen, das eine entscheidende Rolle spielt. Danach folgt die Betrachtung der sechs im Laufe des Films eingeblendeten Schrifttafeln, die Fragen an den Betrachter richten. Auf dieser Basis folgt eine allgemeinere Betrachtung des Films, auch unter Berücksichtigung der Rezensionen zum Film. Bei diesen handelt es sich ausschließlich um Internet-Quellen, da der Film bisher in der Literatur nicht diskutiert wurde. Schließlich soll diese Analyse dahin führen, eine Einschätzung hinsichtlich Intention und Schwerpunkt des Films machen zu können. Im Vordergrund werden nicht die eingesetzten filmischen Mittel stehen, sondern vielmehr die behandelten inhaltlichen Aspekte.

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