Altern - eine Herausforderung zur Selbstwerdung - Theologisch-ethische Perspektiven für Menschen im dritten Lebensabschnitt

eine Herausforderung zur Selbstwerdung - Theologisch-ethische Perspektiven für Menschen im dritten Lebensabschnitt

Nonfiction, Religion & Spirituality, Theology
Cover of the book Altern - eine Herausforderung zur Selbstwerdung - Theologisch-ethische Perspektiven für Menschen im dritten Lebensabschnitt by Siegfried Romirer-Maierhofer, GRIN Verlag
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Author: Siegfried Romirer-Maierhofer ISBN: 9783638375887
Publisher: GRIN Verlag Publication: May 10, 2005
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Siegfried Romirer-Maierhofer
ISBN: 9783638375887
Publisher: GRIN Verlag
Publication: May 10, 2005
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: Sehr gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Moraltheologie und Dogmatik), 94 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Im ersten Kapitel der Arbeit werden also zum Thema Altern und Altsein die Wissenschaften der Biologie, der Soziologie und der Psychologie der heutigen Zeit befragt. Aus deren Erkenntnissen, die mit empirischen Methoden erforscht worden sind, können Grenzen und Möglichkeiten im Prozess des Alterns ausfindig gemacht werden. Hinweise des Handelns können ebenso herausgelesen und herausgemessen werden. Unter biologischer Hinsicht darf das Altern selbst nicht als Krankheit betrachtet werden, sondern es wird in diesem Teil des ersten Kapitels zu zeigen sein, dass bereits von der Zelle ausgehend, jedes biologische System altert. Dass die Weltbevölkerung stark altert ist zurückzuführen auf eine geringe Geburtenrate und einer gleichzeitig hohen Lebenserwartung. Was das bedeutet und wie der einzelne alte Mensch in der Gesellschaft, besonders in der Familie, das Altern erlebt, wird in diesem Teil zu behandeln sein. Dass es sogar eine Persönlichkeitsentwicklung bis zum hohen Alter gibt, zeigen psychologische Forschungen. Es geht also in einem ersten Schritt um die Frage, was im Menschen vorgeht, wenn er altert. Bevor es nun zum Aufweis von ethischen Dringlichkeiten kommen kann, ist es notwendig, die Ergebnisse der Humanwissenschaften in den Rahmen einer Anthropologie zu stellen. Es kann nicht Sache der Human- und Sozialwissenschaften allein sein, ausfindig zu machen, was das ganzheitlich Menschliche ausmacht. In einem zweiten Schritt wird daher der alternde und alte Mensch in einer philosophischen und theologischen Anthropologie-Betrachtung behandelt. Es wird das Menschsein im Allgemeinen und im Besonderen als 'Streben nach Glück' in Anschluss von Aristoteles bei Thomas Rentsch mit seiner 'Philosophischen Anthropologie in praktischer Absicht'12 zur Sprache kommen. Hierbei wird gezeigt werden, dass sich im Alter die Grundsituationen des Menschen radikalisieren und zugleich der Mensch aufgefordert sein wird, zu sich selbst zu kommen. Es geht um die Frage, was Altern und die Lebensphase Alter im Kontext des ganzen Lebenslaufes bedeuten. In einem christlichen Menschenbild kommt zum Ausdruck, dass sich der Mensch als ein Geschöpf Gottes erfährt. Daher ist es geboten an dieser Stelle Aspekte einer theologischen Anthropologie anzuführen. Im Besonderen werden Gestalten aus der Heiligen Schrift aufgezeigt, beziehungsweise deren Dasein und Handeln zum Thema gemacht. [...]

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: Sehr gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Moraltheologie und Dogmatik), 94 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Im ersten Kapitel der Arbeit werden also zum Thema Altern und Altsein die Wissenschaften der Biologie, der Soziologie und der Psychologie der heutigen Zeit befragt. Aus deren Erkenntnissen, die mit empirischen Methoden erforscht worden sind, können Grenzen und Möglichkeiten im Prozess des Alterns ausfindig gemacht werden. Hinweise des Handelns können ebenso herausgelesen und herausgemessen werden. Unter biologischer Hinsicht darf das Altern selbst nicht als Krankheit betrachtet werden, sondern es wird in diesem Teil des ersten Kapitels zu zeigen sein, dass bereits von der Zelle ausgehend, jedes biologische System altert. Dass die Weltbevölkerung stark altert ist zurückzuführen auf eine geringe Geburtenrate und einer gleichzeitig hohen Lebenserwartung. Was das bedeutet und wie der einzelne alte Mensch in der Gesellschaft, besonders in der Familie, das Altern erlebt, wird in diesem Teil zu behandeln sein. Dass es sogar eine Persönlichkeitsentwicklung bis zum hohen Alter gibt, zeigen psychologische Forschungen. Es geht also in einem ersten Schritt um die Frage, was im Menschen vorgeht, wenn er altert. Bevor es nun zum Aufweis von ethischen Dringlichkeiten kommen kann, ist es notwendig, die Ergebnisse der Humanwissenschaften in den Rahmen einer Anthropologie zu stellen. Es kann nicht Sache der Human- und Sozialwissenschaften allein sein, ausfindig zu machen, was das ganzheitlich Menschliche ausmacht. In einem zweiten Schritt wird daher der alternde und alte Mensch in einer philosophischen und theologischen Anthropologie-Betrachtung behandelt. Es wird das Menschsein im Allgemeinen und im Besonderen als 'Streben nach Glück' in Anschluss von Aristoteles bei Thomas Rentsch mit seiner 'Philosophischen Anthropologie in praktischer Absicht'12 zur Sprache kommen. Hierbei wird gezeigt werden, dass sich im Alter die Grundsituationen des Menschen radikalisieren und zugleich der Mensch aufgefordert sein wird, zu sich selbst zu kommen. Es geht um die Frage, was Altern und die Lebensphase Alter im Kontext des ganzen Lebenslaufes bedeuten. In einem christlichen Menschenbild kommt zum Ausdruck, dass sich der Mensch als ein Geschöpf Gottes erfährt. Daher ist es geboten an dieser Stelle Aspekte einer theologischen Anthropologie anzuführen. Im Besonderen werden Gestalten aus der Heiligen Schrift aufgezeigt, beziehungsweise deren Dasein und Handeln zum Thema gemacht. [...]

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