Enforcement in Österreich. Eine Analyse des ersten Prüfungsjahres 2014

Nonfiction, Reference & Language, Law, Taxation
Cover of the book Enforcement in Österreich. Eine Analyse des ersten Prüfungsjahres 2014 by Kerstin Kitir, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Kerstin Kitir ISBN: 9783668245532
Publisher: GRIN Verlag Publication: June 23, 2016
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Kerstin Kitir
ISBN: 9783668245532
Publisher: GRIN Verlag
Publication: June 23, 2016
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Masterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Wirtschaftsuniversität Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, die ersten Erfahrungen mit dem Enforcement in Österreich anhand einer empirischen Untersuchung näher zu durchleuchten. Dabei wird der Schwerpunkt auf der bisherigen Tätigkeit der österreichischen Enforcement-Stelle und den bereits veröffentlichten Fehlern des ersten Prüfungsjahres 2014 liegen. In manchen Bereichen sollen darüber hinaus erste Vergleiche mit dem deutschen Enforcement-System angestellt werden. Als ein Verbund zahlreicher Länder bedarf die Europäische Union einer Einrichtung, die eine einheitliche Auslegung der Rechnungslegungsfragen in allen EU-Mitgliedstaaten gewährleistet und Jahresabschlüsse untereinander vergleichbar macht. Dieses Ziel zu erreichen war in der Vergangenheit nicht immer möglich, da die Länder innerhalb der EU ihre Bilanzen nach eigenen nationalen Vorschriften aufstellten. Mit zunehmender Internationalisierung des Bilanzrechts und der immer öfters auftretenden Bilanzskandale in den USA und Europa wurde der Ruf der Investoren nach einer einheitlichen Rechnungslegung und einer damit einhergehenden zusätzlichen Kontrolle neben der Abschlussprüfung immer lauter. Die ersten Schritte in die Richtung einer besseren Vergleichbarkeit wurden im Jahr 2002 mit der verpflichtenden Anwendung der IFRS für kapitalmarktorientierte Unternehmen ab dem Jahr 2005 gesetzt. Damit die richtige Anwendung dieser Standards auch gesichert werde konnte, wurden die Mitgliedstaaten ein paar Jahre später zusätzlich dazu angehalten eine Überprüfungsbehörde einzurichten, die im Falle fehlerhafter Abschlüsse den Unternehmen Strafen auferlegt. Konkrete Vorgaben, in welcher Struktur ein derartiges Enforcement von den einzelnen Ländern umzusetzen ist und welche Sanktionen für Fehler vorzusehen sind, gab es dafür nicht. Jedenfalls notwendig war jedoch die Umsetzung bis zum 20.01.2007. Österreich hat diese zeitliche Vorgabe als einziger Mitgliedstaat der EU bei weitem verfehlt und eine Enforcement-Behörde mit Inkrafttreten des Rechnungslegungs-Kontrollgesetzes am 01.07.2013 mehr als sechs Jahre zu spät eingeführt. Natürlich blieb Österreich in den Jahren zuvor nicht untätig, denn die ersten Pläne zur Umsetzung der EU Vorgaben stammen aus dem Jahr 2006. Diese Überlegungen wurden jedoch aufgrund heftiger Kritik verworfen und ein paar Jahre später mit dem Entwurf des RL-KG zum Teil erneut aufgegriffen.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Masterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Wirtschaftsuniversität Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, die ersten Erfahrungen mit dem Enforcement in Österreich anhand einer empirischen Untersuchung näher zu durchleuchten. Dabei wird der Schwerpunkt auf der bisherigen Tätigkeit der österreichischen Enforcement-Stelle und den bereits veröffentlichten Fehlern des ersten Prüfungsjahres 2014 liegen. In manchen Bereichen sollen darüber hinaus erste Vergleiche mit dem deutschen Enforcement-System angestellt werden. Als ein Verbund zahlreicher Länder bedarf die Europäische Union einer Einrichtung, die eine einheitliche Auslegung der Rechnungslegungsfragen in allen EU-Mitgliedstaaten gewährleistet und Jahresabschlüsse untereinander vergleichbar macht. Dieses Ziel zu erreichen war in der Vergangenheit nicht immer möglich, da die Länder innerhalb der EU ihre Bilanzen nach eigenen nationalen Vorschriften aufstellten. Mit zunehmender Internationalisierung des Bilanzrechts und der immer öfters auftretenden Bilanzskandale in den USA und Europa wurde der Ruf der Investoren nach einer einheitlichen Rechnungslegung und einer damit einhergehenden zusätzlichen Kontrolle neben der Abschlussprüfung immer lauter. Die ersten Schritte in die Richtung einer besseren Vergleichbarkeit wurden im Jahr 2002 mit der verpflichtenden Anwendung der IFRS für kapitalmarktorientierte Unternehmen ab dem Jahr 2005 gesetzt. Damit die richtige Anwendung dieser Standards auch gesichert werde konnte, wurden die Mitgliedstaaten ein paar Jahre später zusätzlich dazu angehalten eine Überprüfungsbehörde einzurichten, die im Falle fehlerhafter Abschlüsse den Unternehmen Strafen auferlegt. Konkrete Vorgaben, in welcher Struktur ein derartiges Enforcement von den einzelnen Ländern umzusetzen ist und welche Sanktionen für Fehler vorzusehen sind, gab es dafür nicht. Jedenfalls notwendig war jedoch die Umsetzung bis zum 20.01.2007. Österreich hat diese zeitliche Vorgabe als einziger Mitgliedstaat der EU bei weitem verfehlt und eine Enforcement-Behörde mit Inkrafttreten des Rechnungslegungs-Kontrollgesetzes am 01.07.2013 mehr als sechs Jahre zu spät eingeführt. Natürlich blieb Österreich in den Jahren zuvor nicht untätig, denn die ersten Pläne zur Umsetzung der EU Vorgaben stammen aus dem Jahr 2006. Diese Überlegungen wurden jedoch aufgrund heftiger Kritik verworfen und ein paar Jahre später mit dem Entwurf des RL-KG zum Teil erneut aufgegriffen.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Qualitätsanalyse der Stadt Innsbruck aus der Sicht der Einheimischen by Kerstin Kitir
Cover of the book Praktische Beispiele zum Prinzip der Zielorientierung (Teil 1) by Kerstin Kitir
Cover of the book Anteilsbasierte Vergütungen: Bilanzierung nach IFRS 2 und Überprüfung der erstmaligen Anwendung bei ausgewählten deutschen börsennotierten Unternehmen by Kerstin Kitir
Cover of the book Slavoj ?i?eks 'Die Pest der Phantasmen: Die Effizienz des Phantasmatischen in den neuen Medien'. Begriffserklärung und Analyse by Kerstin Kitir
Cover of the book Währungsreformen in Brasilien seit dem Zweiten Weltkrieg by Kerstin Kitir
Cover of the book Sozialraumorientierte Kinder- und Jugendhilfe und deren Bedeutung für die Handlungsstrategien der Professionellen by Kerstin Kitir
Cover of the book Bioactivity of Green Synthesised Silver Nanoparticles by Kerstin Kitir
Cover of the book Instrumente des Onlinemarketings by Kerstin Kitir
Cover of the book Das Mooresche Gesetz. Eine ewige Konstante? by Kerstin Kitir
Cover of the book Der Erste Kreuzzug - Erfolg oder Misserfolg? by Kerstin Kitir
Cover of the book Kontext und Bedeutung - offene und versteckte Dimension von Kultur by Kerstin Kitir
Cover of the book Politische Steuerung und Regulierung im Feld 'Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen' - Vergleich der britischen und der deutschen Gesetzgebung by Kerstin Kitir
Cover of the book Is further welfare state retrenchment likely in the UK? by Kerstin Kitir
Cover of the book Essential Differences between the German and American Business Culture by Kerstin Kitir
Cover of the book Die Inka. Das Mythengeflecht als System der Macht by Kerstin Kitir
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy