Qualitätssicherung in der Pflege. Die Pflegevisite im Fokus

Ein Instrument der Qualitätssicherung

Nonfiction, Health & Well Being, Medical, Nursing, Management & Leadership
Cover of the book Qualitätssicherung in der Pflege. Die Pflegevisite im Fokus by Thomas Horn, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Thomas Horn ISBN: 9783638572255
Publisher: GRIN Verlag Publication: November 22, 2006
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Thomas Horn
ISBN: 9783638572255
Publisher: GRIN Verlag
Publication: November 22, 2006
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pflegemanagement / Sozialmanagement, Note: 1,5, , Veranstaltung: Weiterbildung zum Pflegedienstleiter, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Pflege befindet sich im Wandel. Sie vollzieht die Entwicklung vom paramedizinischen Hilfsberuf, der sich am medizinisch naturwissenschaftlichen Pflegemodell orientiert, zu einem autonomen Beruf, der auf Grundlage seines eigenen Pflegeverständnisses handelt. Dieses professionelle Pflegeverständnis stellt den Pflegeempfänger in den Mittelpunkt und nicht das medizinische Krankheitsbild. Die Pflegevisite ist ein Bestandteil dieser Entwicklung. Ihr Wesen beruht auf einem Menschenbild, das den Pflegeempfänger als eine eigenverantwortlich denkende, fühlende und wollende Persönlichkeit betrachtet. Die Bezeichnung des Pflegeempfängers als Patient steht im Widerspruch zu dieser Betrachtungsweise. Es 'verdeutlicht das hierarchische Abhängigkeitsverhältnis zwischen Behandelten und Behandelnden' und somit ein Autoritätsgefälle, dass den Zielen der Pflegevisite abträglich ist. Ich schließe mich Heering an und bezeichne im Verlauf dieser Hausarbeit den Pflegeempfänger als Klient. Der Klient 'ist ein informierter autonomer Empfänger professioneller Pflege. Der Begriff leitet sich ab von lat.: clinare: sich anlehnen bzw. cliens: jemand, der Anlehnung gefunden hat'. Das deutet auf ein partnerschaftliches Miteinander hin bzw. eine Beziehung zweier Partner, die sich gegenseitig beratend zur Seite stehen. In dieser Hausarbeit soll die Pflegevisite als ein Instrument der Qualitätssicherung vorgestellt werden, mit dem Hinweis das auch andere Instrumente existieren und somit nicht die Notwendigkeit besteht, den Begriff der Pflegevisite bis zur Unkenntlichkeit zu erweitern. Dass eine kontroverse Auseinandersetzung mit dem Begriff Pflegevisite stattfindet, beweist die Vielfalt an Definitionen, die zum Teil unterschiedliche Schwerpunkte festlegen. Einen Überblick gibt das 2.Kapitel. Danach findet eine Betrachtung der Begriffe Qualität und Qualitätssicherung statt. Das Anliegen dieses Kapitels ist es einen geeigneten Rahmen zu schaffen in dem die Pflegevisite, dann im 4. Kapitel, mit Bezug auf ihre qualitätssichernde Funktion diskutiert werden kann. Die Diskussion soll verdeutlichen, welches Potential sie im Rahmen eines klientenzentriert durchgeführten Pflegeprozesses besitzt. Es thematisiert des Weiteren konträre theoretische Sichtweisen und deren Auswirkung auf das praktische Verständnis und beleuchtet den Erfolgsanteil der Partizipation beim Erreichen der Qualitätsziele im Rahmen der Pflegevisite.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pflegemanagement / Sozialmanagement, Note: 1,5, , Veranstaltung: Weiterbildung zum Pflegedienstleiter, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Pflege befindet sich im Wandel. Sie vollzieht die Entwicklung vom paramedizinischen Hilfsberuf, der sich am medizinisch naturwissenschaftlichen Pflegemodell orientiert, zu einem autonomen Beruf, der auf Grundlage seines eigenen Pflegeverständnisses handelt. Dieses professionelle Pflegeverständnis stellt den Pflegeempfänger in den Mittelpunkt und nicht das medizinische Krankheitsbild. Die Pflegevisite ist ein Bestandteil dieser Entwicklung. Ihr Wesen beruht auf einem Menschenbild, das den Pflegeempfänger als eine eigenverantwortlich denkende, fühlende und wollende Persönlichkeit betrachtet. Die Bezeichnung des Pflegeempfängers als Patient steht im Widerspruch zu dieser Betrachtungsweise. Es 'verdeutlicht das hierarchische Abhängigkeitsverhältnis zwischen Behandelten und Behandelnden' und somit ein Autoritätsgefälle, dass den Zielen der Pflegevisite abträglich ist. Ich schließe mich Heering an und bezeichne im Verlauf dieser Hausarbeit den Pflegeempfänger als Klient. Der Klient 'ist ein informierter autonomer Empfänger professioneller Pflege. Der Begriff leitet sich ab von lat.: clinare: sich anlehnen bzw. cliens: jemand, der Anlehnung gefunden hat'. Das deutet auf ein partnerschaftliches Miteinander hin bzw. eine Beziehung zweier Partner, die sich gegenseitig beratend zur Seite stehen. In dieser Hausarbeit soll die Pflegevisite als ein Instrument der Qualitätssicherung vorgestellt werden, mit dem Hinweis das auch andere Instrumente existieren und somit nicht die Notwendigkeit besteht, den Begriff der Pflegevisite bis zur Unkenntlichkeit zu erweitern. Dass eine kontroverse Auseinandersetzung mit dem Begriff Pflegevisite stattfindet, beweist die Vielfalt an Definitionen, die zum Teil unterschiedliche Schwerpunkte festlegen. Einen Überblick gibt das 2.Kapitel. Danach findet eine Betrachtung der Begriffe Qualität und Qualitätssicherung statt. Das Anliegen dieses Kapitels ist es einen geeigneten Rahmen zu schaffen in dem die Pflegevisite, dann im 4. Kapitel, mit Bezug auf ihre qualitätssichernde Funktion diskutiert werden kann. Die Diskussion soll verdeutlichen, welches Potential sie im Rahmen eines klientenzentriert durchgeführten Pflegeprozesses besitzt. Es thematisiert des Weiteren konträre theoretische Sichtweisen und deren Auswirkung auf das praktische Verständnis und beleuchtet den Erfolgsanteil der Partizipation beim Erreichen der Qualitätsziele im Rahmen der Pflegevisite.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Die Studie 'Doing Gender im heutigen Schulalltag' von Faulstich-Wieland, Weber und Willems. Vorstellung und kritische Diskussion by Thomas Horn
Cover of the book Vom Fordismus zum Postfordismus - Eine Betrachtung aus regulationstheoretischer Perspektive unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung in Deutschland by Thomas Horn
Cover of the book Credit Rating Agencies. What Impact Do They Have and Do We Really Need Them? by Thomas Horn
Cover of the book Produktive Umgestaltung des Gedichts 'Wenn die Nebelfrau kocht' by Thomas Horn
Cover of the book Die wettbewerbsrechtliche Beurteilung von einseitigem Missbrauchsverhalten ('Unilateral Conduct') in den USA und der EU by Thomas Horn
Cover of the book Eine große oder kleine Republik? by Thomas Horn
Cover of the book Favelas - Städtische Armut, Nachbarschaften und Wohnformen by Thomas Horn
Cover of the book Instrumente und Aufbaustruktur eines klinischen Controlling-Systems by Thomas Horn
Cover of the book Ansätze zur gewinnorientierten Steuerung von Produktinnovationen by Thomas Horn
Cover of the book Ahmadiyya, eine Sonderform des Islams by Thomas Horn
Cover of the book Japans Bevölkerungsproblem by Thomas Horn
Cover of the book Anleitung zum selbständigen Telefonieren einer ausgebildeten Telefonistin nach Neueinstellung (Unterweisung im Krankenhaus) by Thomas Horn
Cover of the book Die Externe Rotation von Abschlussprüfern. Eine kritische Analyse von Chancen und Risiken by Thomas Horn
Cover of the book Gemeinsam zu kreativen Lösungen - Ideen systematisch suchen und finden by Thomas Horn
Cover of the book Die Gedankenwelt des Francisco J. Varela by Thomas Horn
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy