Randgruppen im Mittelalter

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Social Science, Sociology
Cover of the book Randgruppen im Mittelalter by Marco Müller, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Marco Müller ISBN: 9783638275583
Publisher: GRIN Verlag Publication: May 11, 2004
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Marco Müller
ISBN: 9783638275583
Publisher: GRIN Verlag
Publication: May 11, 2004
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Seminar für Soziologie), Veranstaltung: Sozialstruktur und Kultur mittelalterlicher Gesellschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht die verschiedenen Randgruppen mittelalterlicher Gesellschaften unter soziologischen Gesichtspunkten. Der dieser Arbeit zugrunde liegende Untersuchungszeitraum erstreckt sich vom Beginn des 11. Jahrhunderts bis etwa zum Ende des 16. Jahrhunderts, also auf das Spätmittelalter. Im Zentrum der Betrachtung stehen städtische mittelalterliche Gesellschaften, die das deutsche Reichsgebiet umfassten, wenngleich an einigen Stellen auch ein Vergleich zu anderen Ländern Europas angestrebt wird. Aufgrund der zahlreichen und teils sehr unterschiedlichen Auffassungen, die zum Thema Randgruppen schriftlich überliefert sind, ist eine exakte Definition und Differenzierung sicherlich nicht immer leicht zu treffen, wenn nicht an manchen Stellen sogar unmöglich. Daher soll im ersten Teil der Arbeit herausgestellt werden, inwiefern sich der Begriff 'Randgruppe' überhaupt definieren und differenzieren lässt. In weiteren Verlauf soll erörtert werden, welche Personengruppen anhand welcher Kriterien als Außenseiter bezeichnet werden können. Dabei spielen vor allem die Art und Weise einerseits sowie Gründe und Ursachen der Marginalisierung andererseits eine wichtige Rolle. Im Anschluss an die Einzelbetrachtungen der verschiedenen Randgruppen soll zusammenfassend herausgestellt werden, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Bezug auf das soziale Leben und die gesellschaftliche Stellung der Randgruppen bestanden. Des weiteren soll aufgezeigt werden, welche Gründe für die Stigmatisierung, also das buchstäbliche Sichtbarmachen sowie für die Marginalisierung der Betreffenden Personenkreise verantwortlich waren. Es wird der Versuch unternommen anhand verschiedener Indikatoren wie allgemeine Akzeptanz, Kleidung, Religionszugehörigkeit, Aussehen, Gruppenstruktur, Gruppenghettoisierung, obrigkeitliche Stigmatisierung und weiteren Indikatoren gesellschaftlicher Integration he rauszustellen, wo die Ursachen der Stigmatisierung und Marginalisierung der zu betrachtenden Personenkreise zu finden sind. Im Laufe der Vorstellung jener Gruppen soll sich vor allem herausstellen, worauf sich die Ablehnung der damaligen Gesellschaft den Außenseitern gegenüber begründet und welche Parallelen, aber welche auch Unterschiede sich zwischen den einzelnen Gruppen in Bezug auf die spätmittelalterliche Gesellschaft ziehen lassen. [...]

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Seminar für Soziologie), Veranstaltung: Sozialstruktur und Kultur mittelalterlicher Gesellschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht die verschiedenen Randgruppen mittelalterlicher Gesellschaften unter soziologischen Gesichtspunkten. Der dieser Arbeit zugrunde liegende Untersuchungszeitraum erstreckt sich vom Beginn des 11. Jahrhunderts bis etwa zum Ende des 16. Jahrhunderts, also auf das Spätmittelalter. Im Zentrum der Betrachtung stehen städtische mittelalterliche Gesellschaften, die das deutsche Reichsgebiet umfassten, wenngleich an einigen Stellen auch ein Vergleich zu anderen Ländern Europas angestrebt wird. Aufgrund der zahlreichen und teils sehr unterschiedlichen Auffassungen, die zum Thema Randgruppen schriftlich überliefert sind, ist eine exakte Definition und Differenzierung sicherlich nicht immer leicht zu treffen, wenn nicht an manchen Stellen sogar unmöglich. Daher soll im ersten Teil der Arbeit herausgestellt werden, inwiefern sich der Begriff 'Randgruppe' überhaupt definieren und differenzieren lässt. In weiteren Verlauf soll erörtert werden, welche Personengruppen anhand welcher Kriterien als Außenseiter bezeichnet werden können. Dabei spielen vor allem die Art und Weise einerseits sowie Gründe und Ursachen der Marginalisierung andererseits eine wichtige Rolle. Im Anschluss an die Einzelbetrachtungen der verschiedenen Randgruppen soll zusammenfassend herausgestellt werden, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Bezug auf das soziale Leben und die gesellschaftliche Stellung der Randgruppen bestanden. Des weiteren soll aufgezeigt werden, welche Gründe für die Stigmatisierung, also das buchstäbliche Sichtbarmachen sowie für die Marginalisierung der Betreffenden Personenkreise verantwortlich waren. Es wird der Versuch unternommen anhand verschiedener Indikatoren wie allgemeine Akzeptanz, Kleidung, Religionszugehörigkeit, Aussehen, Gruppenstruktur, Gruppenghettoisierung, obrigkeitliche Stigmatisierung und weiteren Indikatoren gesellschaftlicher Integration he rauszustellen, wo die Ursachen der Stigmatisierung und Marginalisierung der zu betrachtenden Personenkreise zu finden sind. Im Laufe der Vorstellung jener Gruppen soll sich vor allem herausstellen, worauf sich die Ablehnung der damaligen Gesellschaft den Außenseitern gegenüber begründet und welche Parallelen, aber welche auch Unterschiede sich zwischen den einzelnen Gruppen in Bezug auf die spätmittelalterliche Gesellschaft ziehen lassen. [...]

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Die Grundstruktur der Aktiengesellschaft im Hinblick auf Art. 706b OR by Marco Müller
Cover of the book Embodied Cognition. Die metaphorische Strukturierung des menschlichen Konzeptsystems bei Georg Lakoff und Mark Johnson by Marco Müller
Cover of the book Die tiefenpsychologische Bibelexegese nach Eugen Drewermann und ihre konkrete Umsetzung im schulischen Religionsunterricht by Marco Müller
Cover of the book Geschwisterbeziehungen: Nichtbehinderte mit behinderten Geschwistern - Schicksal und Chancen der Geschwister behinderter Menschen by Marco Müller
Cover of the book Die Wahl der optimalen Unternehmensform unter steuerlichen Gesichtspunkten by Marco Müller
Cover of the book Suizid bei Platon und Sokrates by Marco Müller
Cover of the book Kompetenzentwicklung in der betrieblichen Weiterbildung mit Social Software by Marco Müller
Cover of the book Berufswahl: Die Herausforderung in der Jugend by Marco Müller
Cover of the book Ethno-Marketing. Wettbewerbsvorteile durch kulturelle Vielfalt im Zielgruppenverständnis der in Deutschland lebenden Türken und Russen by Marco Müller
Cover of the book Resümee zur Vorlesung 'Die Sprachen Afrikas I' - Betrachtungen zur Anfangsgeschichte der Afrikalinguistik in Deutschland unter Einbezug der Entwicklungen an der Universität Leipzig. by Marco Müller
Cover of the book Der Zahlungsverkehr by Marco Müller
Cover of the book Freiherr von Knigge und seine Bedeutung heute by Marco Müller
Cover of the book Management of Change - Swissray International by Marco Müller
Cover of the book Praktikumsbericht über die Historische Kommunikation der XX AG by Marco Müller
Cover of the book Apt for Voices or Viols by Marco Müller
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy