Wie entsteht die Identität im Rahmen des Sozialisationsmodells nach G. H. Mead und ist dieses Modell empirisch belegbar?

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Social Science, Sociology
Cover of the book Wie entsteht die Identität im Rahmen des Sozialisationsmodells nach G. H. Mead und ist dieses Modell empirisch belegbar? by Kristian Stoye, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Kristian Stoye ISBN: 9783638544160
Publisher: GRIN Verlag Publication: September 12, 2006
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Kristian Stoye
ISBN: 9783638544160
Publisher: GRIN Verlag
Publication: September 12, 2006
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Person und soziales System, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Sozialisationsforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Individuen entwickeln und welche Rolle dabei die Umwelt spielt, in der sie aufwachsen. Im Laufe der Persönlichkeitsentwicklung nehmen Kultur, Werte und Normen einer Gesellschaft auf das Individuum Einfluss. Während dieser Phase werden den Gesellschaftsmitgliedern grundlegende Kenntnisse vermittelt, welche später zum sozialen Handeln benötigt werden. Eine mögliche Definition von Sozialisation geht auf Geulen und Hurrelmann (1980:51) zurück. Sie beschreiben die Sozialisation als den 'Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt. Vorrangig thematisch ist dabei die Frage, wie der Mensch sich zu einem gesellschaftlich handlungsfähigen Subjekt bildet.' Vor diesem Hintergrund soll gezeigt werden, wie sich die Persönlichkeitsentwicklung in einem Sozialisationsmodell nach George Herbert Mead gestaltet. Dessen Hauptwerk ist eine Sozialtheorie, welche die Entstehung von 'Geist, Identität und Gesellschaft' (Mead 1968) durch einen symbolvermittelten Interaktionsprozess erklärt. Den Ausgangspunkt bilden dabei Gruppen aus sozial Handelnden und nicht die einzelnen Individuen selbst. Im Verlauf der vorliegenden Arbeit soll systematisch dargestellt werden, wie sich die Identität im Rahmen der Sozialisation entwickelt. Hierfür wird zunächst auf den Punkt der Sprachlichkeit als Grundlage für eine symbolisch vermittelte Interaktion eingegangen. Auf dem Interaktionsprozess aufbauend wird dann dargestellt, wie während der Sozialisation eine stufenförmige Entwicklungslogik der Identitätsbildung durchlaufen wird. Nach G. H. Mead sind dabei in erster Linie kindliche Spielformen bedeutsam, um am Ende zu einem sozialisierten Individuum zu kommen. Dieses zeichnet sich durch eine eigenständige Persönlichkeit und der Fähigkeit zum sozialen Handeln aus. Inwiefern dieses Modell der Identitätsentwicklung heute noch plausibel ist, soll nach der Skizzierung der Persönlichkeitsstruktur in einer empirischen Analyse gezeigt werden.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Person und soziales System, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Sozialisationsforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Individuen entwickeln und welche Rolle dabei die Umwelt spielt, in der sie aufwachsen. Im Laufe der Persönlichkeitsentwicklung nehmen Kultur, Werte und Normen einer Gesellschaft auf das Individuum Einfluss. Während dieser Phase werden den Gesellschaftsmitgliedern grundlegende Kenntnisse vermittelt, welche später zum sozialen Handeln benötigt werden. Eine mögliche Definition von Sozialisation geht auf Geulen und Hurrelmann (1980:51) zurück. Sie beschreiben die Sozialisation als den 'Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt. Vorrangig thematisch ist dabei die Frage, wie der Mensch sich zu einem gesellschaftlich handlungsfähigen Subjekt bildet.' Vor diesem Hintergrund soll gezeigt werden, wie sich die Persönlichkeitsentwicklung in einem Sozialisationsmodell nach George Herbert Mead gestaltet. Dessen Hauptwerk ist eine Sozialtheorie, welche die Entstehung von 'Geist, Identität und Gesellschaft' (Mead 1968) durch einen symbolvermittelten Interaktionsprozess erklärt. Den Ausgangspunkt bilden dabei Gruppen aus sozial Handelnden und nicht die einzelnen Individuen selbst. Im Verlauf der vorliegenden Arbeit soll systematisch dargestellt werden, wie sich die Identität im Rahmen der Sozialisation entwickelt. Hierfür wird zunächst auf den Punkt der Sprachlichkeit als Grundlage für eine symbolisch vermittelte Interaktion eingegangen. Auf dem Interaktionsprozess aufbauend wird dann dargestellt, wie während der Sozialisation eine stufenförmige Entwicklungslogik der Identitätsbildung durchlaufen wird. Nach G. H. Mead sind dabei in erster Linie kindliche Spielformen bedeutsam, um am Ende zu einem sozialisierten Individuum zu kommen. Dieses zeichnet sich durch eine eigenständige Persönlichkeit und der Fähigkeit zum sozialen Handeln aus. Inwiefern dieses Modell der Identitätsentwicklung heute noch plausibel ist, soll nach der Skizzierung der Persönlichkeitsstruktur in einer empirischen Analyse gezeigt werden.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Marketing Management Approach at ADMECO AG by Kristian Stoye
Cover of the book Geldpolitik und Immobilienpreise - Sollten Notenbanken auf eine Inflation der Immobilienpreise reagieren? by Kristian Stoye
Cover of the book The Attentional Blink. Eine Studie über das Auftreten des Aufmerksamkeitsblinzelns by Kristian Stoye
Cover of the book Wissensmanagement in Organisationen by Kristian Stoye
Cover of the book Die Frau im Orient aus der Sicht des Okzidents. Entsprechen die westlichen Stereotype der tatsächlichen Stellung der orientalischen Frau? by Kristian Stoye
Cover of the book Entwicklung der modernen Psychiatrie. Im Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit und ökonomischer Restriktion by Kristian Stoye
Cover of the book Brot - Spiele - Gewalt: Das pompejanische Amphitheater by Kristian Stoye
Cover of the book Frauen in Führungspositionen - eine Minderheit by Kristian Stoye
Cover of the book Statistische und analytische Gütekriterien für Zufallsgeneratoren in stochastischen Simulationen by Kristian Stoye
Cover of the book Sport in der Gesellschaft zwischen Wandel und Kontinuität by Kristian Stoye
Cover of the book 'Trägerkapital' im Entwurf des neuen Sparkassengesetzes: Der erste Schritt zur Privatisierung? by Kristian Stoye
Cover of the book Ein psychologisches Modell für Juristen zur Prüfung der Schuldfähigkeit Jugendlicher by Kristian Stoye
Cover of the book Reproduktion und Legitimation der Klassenstruktur in der modernen Gesellschaft nach R. Sennett und P. Bourdieu by Kristian Stoye
Cover of the book Das Benotungssystem für Pflegeheime durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) by Kristian Stoye
Cover of the book Daseinsvorsorge in der Europäischen Union und die Freie Wohlfahrtspflege by Kristian Stoye
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy