Die Zeit - Immanuel Kants transzendentale Ästhetik der Zeit und ihre Bedeutung für die neuzeitliche naturwissenschaftliche und philosophischen Debatte

Immanuel Kants transzendentale Ästhetik der Zeit und ihre Bedeutung für die neuzeitliche naturwissenschaftliche und philosophischen Debatte

Nonfiction, Religion & Spirituality, Philosophy, Modern
Cover of the book Die Zeit - Immanuel Kants transzendentale Ästhetik der Zeit und ihre Bedeutung für die neuzeitliche naturwissenschaftliche und philosophischen Debatte by Martina Merten, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Martina Merten ISBN: 9783638112512
Publisher: GRIN Verlag Publication: February 11, 2002
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Martina Merten
ISBN: 9783638112512
Publisher: GRIN Verlag
Publication: February 11, 2002
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: sehr gut, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Kritik der reinen Vernunft (I. Kant), 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist Zeit? Woher kommt sie? Wie ist ist sie zu fassen? Immanuel Kant beschäftigte sich bereits im 18. Jhd. 'Kritik der reinen Venunft' mit den 'Grundlagen der Wahrnehmung' - 'Zeit' und 'Raum'. Im Abschnitt zur 'transzendentalen Ästhetik' beschreibt er: 'Wir verfügen einerseits über einen äußeren Sinn, der uns Vorstellungen im Raum gibt. Wir haben andererseits einen inneren Sinn, mit dem wir Vorstellungen in der Zeit erzeugen. Raum und Zeit sind Voraussetzung der sinnlichen Vorstellungen, weil wir uns keine Gegenstände ohne Raum und Zeit vorstellen können. Gleichzeitig sind unsere Sinne rezeptiv, d. h. sie werden von einer begrifflich nicht fassbaren Außenwelt ('dem Ding an sich selbst') affiziert.' Nach Kant erkennen wir nicht das Ding an sich, sondern nur dessen Erscheinung oder das Ding für uns. Diese Erscheinung wird aber durch uns als Subjekt, durch die apriorischen Sinnlichkeitsformen gegeben. Nach unserer Vorstellung der Außenwelt gibt es Gegenstände, die von den Sinnen aufgenommen werden - es wird affiziert. Diese sinnlichen Anschauungen werden uns nur als räumliche Gegenstände gegeben. Das Räumlich-Sein ist sogar die Bedingung ihrer Existenz. Die Außenwelt ist dabei bereits eine 'subjektive' Vorstellung. Solche aus einzelnen Elementen zusammengesetzten empirischen Anschauungen nennt Kant Empfindungen. 'Raum' und 'Zeit' aber werden als reine Formen der sinnlichen Anschauung den Empfindungen (der Materie) hinzugefügt. Sie sind reine Formen der menschlichen Anschauung und gelten nicht für Gegenstände an sich. Dies bedeutet, dass Erkenntnis immer vom Subjekt abhängig ist. Unsere Realität sind die Erscheinungen, d. h. alles was für uns in 'Raum' und 'Zeit' ist. Dass wir uns keine Gegenstände ohne Raum und Zeit vorstellen können, liegt nach Kant an unserer Beschränktheit und nicht in den Gegenständen an sich. Ob 'Raum' und 'Zeit' in den Dingen an sich existieren, können wir nicht wissen. Verschiedene 'Neukantianer' haben inzwischen versucht, den Fragen und Antworten über 'Raum' und 'Zeit' erneut auf den Grund zu gehen und Kants Lehre weiter zu entwickeln. Lesen Sie mehr über Kants und ihre Erkenntnisse in diesem Buc

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: sehr gut, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Kritik der reinen Vernunft (I. Kant), 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist Zeit? Woher kommt sie? Wie ist ist sie zu fassen? Immanuel Kant beschäftigte sich bereits im 18. Jhd. 'Kritik der reinen Venunft' mit den 'Grundlagen der Wahrnehmung' - 'Zeit' und 'Raum'. Im Abschnitt zur 'transzendentalen Ästhetik' beschreibt er: 'Wir verfügen einerseits über einen äußeren Sinn, der uns Vorstellungen im Raum gibt. Wir haben andererseits einen inneren Sinn, mit dem wir Vorstellungen in der Zeit erzeugen. Raum und Zeit sind Voraussetzung der sinnlichen Vorstellungen, weil wir uns keine Gegenstände ohne Raum und Zeit vorstellen können. Gleichzeitig sind unsere Sinne rezeptiv, d. h. sie werden von einer begrifflich nicht fassbaren Außenwelt ('dem Ding an sich selbst') affiziert.' Nach Kant erkennen wir nicht das Ding an sich, sondern nur dessen Erscheinung oder das Ding für uns. Diese Erscheinung wird aber durch uns als Subjekt, durch die apriorischen Sinnlichkeitsformen gegeben. Nach unserer Vorstellung der Außenwelt gibt es Gegenstände, die von den Sinnen aufgenommen werden - es wird affiziert. Diese sinnlichen Anschauungen werden uns nur als räumliche Gegenstände gegeben. Das Räumlich-Sein ist sogar die Bedingung ihrer Existenz. Die Außenwelt ist dabei bereits eine 'subjektive' Vorstellung. Solche aus einzelnen Elementen zusammengesetzten empirischen Anschauungen nennt Kant Empfindungen. 'Raum' und 'Zeit' aber werden als reine Formen der sinnlichen Anschauung den Empfindungen (der Materie) hinzugefügt. Sie sind reine Formen der menschlichen Anschauung und gelten nicht für Gegenstände an sich. Dies bedeutet, dass Erkenntnis immer vom Subjekt abhängig ist. Unsere Realität sind die Erscheinungen, d. h. alles was für uns in 'Raum' und 'Zeit' ist. Dass wir uns keine Gegenstände ohne Raum und Zeit vorstellen können, liegt nach Kant an unserer Beschränktheit und nicht in den Gegenständen an sich. Ob 'Raum' und 'Zeit' in den Dingen an sich existieren, können wir nicht wissen. Verschiedene 'Neukantianer' haben inzwischen versucht, den Fragen und Antworten über 'Raum' und 'Zeit' erneut auf den Grund zu gehen und Kants Lehre weiter zu entwickeln. Lesen Sie mehr über Kants und ihre Erkenntnisse in diesem Buc

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Yuan Shikai - Weshalb schlug die Restauration der chinesischen Monarchie 1915-1916 fehl? by Martina Merten
Cover of the book Qualitätsmanagement in Pflegeeinrichtungen. Gesetzliche Grundlagen, Zertifizierung by Martina Merten
Cover of the book Urheberrechtliche Probleme bei der Gestaltung von Websites by Martina Merten
Cover of the book Pädagogische Perspektiven partizipatorischer Erziehung by Martina Merten
Cover of the book PH-Wert im Boden und Bodenacidität by Martina Merten
Cover of the book Finstere Gestalten und rasende Irre. Zwei 'Hexensabbat'-Vertonungen im Vergleich (Musik, 6. Klasse) by Martina Merten
Cover of the book Der Einsatz von biblischen Erzählfiguren im Religionsunterricht der Sekundarstufe II by Martina Merten
Cover of the book Umweltsteuern bzw. Umweltabgaben by Martina Merten
Cover of the book Morphologischer Wandel - Veränderungen von Sprache im Geist der Zeit by Martina Merten
Cover of the book Schweden während des Zweiten Weltkrieges by Martina Merten
Cover of the book Funktionen des Webs für Presseverlage und Rundfunkanstalten: Nur PR oder Beitrag zur publizistischen Vielfalt? by Martina Merten
Cover of the book Integrated Reporting. Towards a Framework for a Sustainable International Corporate Reporting by Martina Merten
Cover of the book Sequenzdatenanalyse von 'Living Apart Together'. Welche partnerschaftlichen Lebensverläufe lassen sich in Bezug auf LATs bestimmen? by Martina Merten
Cover of the book A Study on Liquid Crystal Display (LCD) in Optoelectronics by Martina Merten
Cover of the book External and Internal Analysis of Glaxo SmithKline by Martina Merten
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy