Probleme der Wortakzentuierung chinesischer Deutschlernender

Nonfiction, Reference & Language, Foreign Languages, German
Cover of the book Probleme der Wortakzentuierung chinesischer Deutschlernender by Viktoria Popsuy-Johannsen, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Viktoria Popsuy-Johannsen ISBN: 9783656949237
Publisher: GRIN Verlag Publication: April 23, 2015
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Viktoria Popsuy-Johannsen
ISBN: 9783656949237
Publisher: GRIN Verlag
Publication: April 23, 2015
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Deutsch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik, Note: 2,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: Phonologie des Deutschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt Akzent-, Ton- oder Tonakzentsprachen. Unter Akzentsprachen versteht man Sprachen, in denen jedes Wort eine Silbe enthält, die den Akzent trägt. Dazu zählen z.B. Deutsch, Englisch oder Russisch. Die Tonsprachen sind diejenigen, bei denen die Tonhöhenverläufe distinktiv 'zur Unterscheidung von Wörtern oder Morphemen eingesetzt werden', z.B. Chinesisch oder Thai. Die Tonhöhen-Akzentsprachen, wie Schwedisch oder Japanisch, verbinden die Eigenschaften von Akzent- und Tonsprachen. Die deutsche Sprache hat keinen freien Wortakzent, wie z. B. Russisch [p?.?s?.l?] - ?wir, sie schrieben oder ihr schriebt? (1., 2. und 3. Person Plural Präteritum Aktiv, unvollendeter Aspekt des Verbes schreiben); und [?pi.sa.li] - ?wir, sie pinkelten oder ihr pinkeltet? (1., 2. und 3. Person Plural Präteritum Aktiv, unvollendeter Aspekt des Verbes pinkeln), aber auch keinen festen Akzent, wie Slowakisch, in dem die Betonung immer auf der ersten Silbe liegt. Der deutsche Akzent kann sich ändern, wenn bestimmte morphologische Prozesse stattfinden. Welche Schwierigkeiten dies Lernenden bereitet, soll in der Arbeit am Beispiel von chinesischen Deutschlernenden diskutiert werden, die Deutsch als Fremdsprache erwerben oder erworben haben. Dafür werden die Regeln der Wortakzentuierung im Deutschen dargestellt, die auf Silbenstruktur und metrische Phonologie aufbauen. Um sich ein besseres Bild machen zu können, warum die chinesischen Deutschlernenden Problemen beim Wortakzenterlernen haben, wird im dritten Kapitel die chinesische Silbenstruktur und die Wortakzentuierung präsentiert. Die Behauptung der Arbeit, dass chinesische Deutschlernende Schwierigkeiten beim Wortakzent haben, wird mithilfe einer Untersuchung von Cordula Hunold diskutiert, die 2009 durchgeführt wurde. Hierbei werden im ersten Teil die Ergebnisse zur Wortakzentuierung dargestellt, die die Autorin mithilfe von zehn Probanden herausarbeitete. Im zweiten Teil des Kapitels wird eine detaillierte Analyse durchgeführt, um die allgemeinen Schlussfolgerungen von Cordula Hunold zu bestätigen oder wiederlegen zu können. Am Schluss wird die Analyse zusammengefasst.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Deutsch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik, Note: 2,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: Phonologie des Deutschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt Akzent-, Ton- oder Tonakzentsprachen. Unter Akzentsprachen versteht man Sprachen, in denen jedes Wort eine Silbe enthält, die den Akzent trägt. Dazu zählen z.B. Deutsch, Englisch oder Russisch. Die Tonsprachen sind diejenigen, bei denen die Tonhöhenverläufe distinktiv 'zur Unterscheidung von Wörtern oder Morphemen eingesetzt werden', z.B. Chinesisch oder Thai. Die Tonhöhen-Akzentsprachen, wie Schwedisch oder Japanisch, verbinden die Eigenschaften von Akzent- und Tonsprachen. Die deutsche Sprache hat keinen freien Wortakzent, wie z. B. Russisch [p?.?s?.l?] - ?wir, sie schrieben oder ihr schriebt? (1., 2. und 3. Person Plural Präteritum Aktiv, unvollendeter Aspekt des Verbes schreiben); und [?pi.sa.li] - ?wir, sie pinkelten oder ihr pinkeltet? (1., 2. und 3. Person Plural Präteritum Aktiv, unvollendeter Aspekt des Verbes pinkeln), aber auch keinen festen Akzent, wie Slowakisch, in dem die Betonung immer auf der ersten Silbe liegt. Der deutsche Akzent kann sich ändern, wenn bestimmte morphologische Prozesse stattfinden. Welche Schwierigkeiten dies Lernenden bereitet, soll in der Arbeit am Beispiel von chinesischen Deutschlernenden diskutiert werden, die Deutsch als Fremdsprache erwerben oder erworben haben. Dafür werden die Regeln der Wortakzentuierung im Deutschen dargestellt, die auf Silbenstruktur und metrische Phonologie aufbauen. Um sich ein besseres Bild machen zu können, warum die chinesischen Deutschlernenden Problemen beim Wortakzenterlernen haben, wird im dritten Kapitel die chinesische Silbenstruktur und die Wortakzentuierung präsentiert. Die Behauptung der Arbeit, dass chinesische Deutschlernende Schwierigkeiten beim Wortakzent haben, wird mithilfe einer Untersuchung von Cordula Hunold diskutiert, die 2009 durchgeführt wurde. Hierbei werden im ersten Teil die Ergebnisse zur Wortakzentuierung dargestellt, die die Autorin mithilfe von zehn Probanden herausarbeitete. Im zweiten Teil des Kapitels wird eine detaillierte Analyse durchgeführt, um die allgemeinen Schlussfolgerungen von Cordula Hunold zu bestätigen oder wiederlegen zu können. Am Schluss wird die Analyse zusammengefasst.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Stabilisierung traumatisierter Patientinnen by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Familie und Armut in Deutschland by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Über das Elend des Rheinischen Kapitalismus. Ist er noch zeitgemäß und gibt es Alternativen? by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Beziehungsarbeit und Kommunikation by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Beispiel einer Abitur-Prüfungsaufgabe für das Fach Russisch by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Die Frau im Orient aus der Sicht des Okzidents. Entsprechen die westlichen Stereotype der tatsächlichen Stellung der orientalischen Frau? by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Is the death of feminism imminent? by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Rechtsextremismus mit regionalem Bezug zu NRW by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Lexikonartikel im Unterricht by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Der Aufhebungsvertrag by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Die wettbewerbsrechtliche Beurteilung von einseitigem Missbrauchsverhalten ('Unilateral Conduct') in den USA und der EU by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Die neue Ästhetik und die Atmosphäre Intensivstation by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Michael Fischer - ein Neurotiker? by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Post Merger Integration - Die Kunst einen gemeinsamen Nenner zu finden by Viktoria Popsuy-Johannsen
Cover of the book Die Bedeutung der Eltern-Kind-Beziehung für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes by Viktoria Popsuy-Johannsen
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy