Venezuela als Entwicklungsbeispiel für die Bundesrepublik Deutschland?

Thesenanalyse zu möglichen Parallelentwicklungen zwischen zwei unterschiedlichen Staaten im Zuge neoliberaler Wirtschaftsreformen

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Political Science, International, International Relations
Cover of the book Venezuela als Entwicklungsbeispiel für die Bundesrepublik Deutschland? by Erkan Ertan, GRIN Verlag
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Author: Erkan Ertan ISBN: 9783638823135
Publisher: GRIN Verlag Publication: July 18, 2007
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Erkan Ertan
ISBN: 9783638823135
Publisher: GRIN Verlag
Publication: July 18, 2007
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,2, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Demokratie und sozioökonomischer Wandel in Lateinamerika, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Titel und damit auch die These dieser Studienarbeit ist unweigerlich sehr gewagt gewählt. Venezuela als ein Entwicklungsbeispiel für die Bundesrepublik Deutschland darzustellen, erscheint zunächst unpassend, zumal auf den ersten Blick sozioökonomische Unterschiede zwischen dem Lateinamerikanischen Kontinent und der Europäischen Union nicht von der Hand zu weisen sind. Hinzu kommt die allgemeine Unkenntnis oder vielleicht auch Ignoranz in Europa über Vorgänge und Entwicklungen in Lateinamerika. Kann tatsächlich ein Bezug zwischen beiden Staaten hergestellt werden, oder gibt es doch zu viele unterschiedliche Variablen um eine Verbindung herstellen zu können? Der Wohlstand, der sich in den Mitgliedsstaaten der früheren Europäischen Gemeinschaft und insbesondere in der Bundesrepublik seit dem zweiten Weltkrieg manifestiert hat, ist ein gutes 'Todschlagargument' für jeglichen Diskussionsbeginn über diese Thematik. Zudem ist in der Bundesrepublik seit ihrer Gründung eine intensive Bildungsoffensive gegen totalitäres Gedankengut praktiziert worden und auch die Demokratie scheint, trotz öfter vorkommender Warnungen durch Führungspositionen etablierter Parteien, auf einem festen Fundament zu stehen. Intensiviert man jedoch die wissenschaftliche Recherche und berücksichtigt die parlamentarische Entwicklung ideologischer Parteien seit der Wiedervereinigung, so können Zweifel an der gegenwärtigen Argumentationsgrundlage entstehen. Einerseits haben staatsfeindliche und auch ideologische Strukturen in Ansätzen ihren Platz in Gesellschaft und Parlamenten finden können. Die Nationaldemokratische Partei (NPD), die in vielen kommunalen Parlamenten bereits vertreten ist und auch Chancen für den Einzug in Landesparlamente - wie in Sachsen bereits geschehen - erkennen lässt, ist nur ein Beispiel von vielen. Die mit den rechtsextremen zwar nicht gleichzusetzende, jedoch sozialistisch orientierte Nachfolgepartei der SED, 'Die Linke', ist ein Beispiel aus dem entgegengesetzten politischen Lager. Die Movimiento al Socialismo (MAS), sowie Hugo Chavez' Partei Movimiento Quinta República (MQR) sind die heranzuziehenden Beispiele aus Venezuela. Ihr Einfluss auf den demokratischen Prozess soll daher in dieser Arbeit überprüft werden. Dass diese beiden Parteien in Venezuela 'Movimiento', also Bewegung und nicht Partien, genannt werden, ist ebenfalls bemerkenswert. Daher sollen jene Beweggründe auch in dieser Arbeit ihre Erwähnung finden.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,2, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Demokratie und sozioökonomischer Wandel in Lateinamerika, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Titel und damit auch die These dieser Studienarbeit ist unweigerlich sehr gewagt gewählt. Venezuela als ein Entwicklungsbeispiel für die Bundesrepublik Deutschland darzustellen, erscheint zunächst unpassend, zumal auf den ersten Blick sozioökonomische Unterschiede zwischen dem Lateinamerikanischen Kontinent und der Europäischen Union nicht von der Hand zu weisen sind. Hinzu kommt die allgemeine Unkenntnis oder vielleicht auch Ignoranz in Europa über Vorgänge und Entwicklungen in Lateinamerika. Kann tatsächlich ein Bezug zwischen beiden Staaten hergestellt werden, oder gibt es doch zu viele unterschiedliche Variablen um eine Verbindung herstellen zu können? Der Wohlstand, der sich in den Mitgliedsstaaten der früheren Europäischen Gemeinschaft und insbesondere in der Bundesrepublik seit dem zweiten Weltkrieg manifestiert hat, ist ein gutes 'Todschlagargument' für jeglichen Diskussionsbeginn über diese Thematik. Zudem ist in der Bundesrepublik seit ihrer Gründung eine intensive Bildungsoffensive gegen totalitäres Gedankengut praktiziert worden und auch die Demokratie scheint, trotz öfter vorkommender Warnungen durch Führungspositionen etablierter Parteien, auf einem festen Fundament zu stehen. Intensiviert man jedoch die wissenschaftliche Recherche und berücksichtigt die parlamentarische Entwicklung ideologischer Parteien seit der Wiedervereinigung, so können Zweifel an der gegenwärtigen Argumentationsgrundlage entstehen. Einerseits haben staatsfeindliche und auch ideologische Strukturen in Ansätzen ihren Platz in Gesellschaft und Parlamenten finden können. Die Nationaldemokratische Partei (NPD), die in vielen kommunalen Parlamenten bereits vertreten ist und auch Chancen für den Einzug in Landesparlamente - wie in Sachsen bereits geschehen - erkennen lässt, ist nur ein Beispiel von vielen. Die mit den rechtsextremen zwar nicht gleichzusetzende, jedoch sozialistisch orientierte Nachfolgepartei der SED, 'Die Linke', ist ein Beispiel aus dem entgegengesetzten politischen Lager. Die Movimiento al Socialismo (MAS), sowie Hugo Chavez' Partei Movimiento Quinta República (MQR) sind die heranzuziehenden Beispiele aus Venezuela. Ihr Einfluss auf den demokratischen Prozess soll daher in dieser Arbeit überprüft werden. Dass diese beiden Parteien in Venezuela 'Movimiento', also Bewegung und nicht Partien, genannt werden, ist ebenfalls bemerkenswert. Daher sollen jene Beweggründe auch in dieser Arbeit ihre Erwähnung finden.

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