Notwendigkeit, Wirkung und Grenzen von Layout in Zeitungen

Nonfiction, Reference & Language, Language Arts, Journalism
Cover of the book Notwendigkeit, Wirkung und Grenzen von Layout in Zeitungen by Benedict Rehbein, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Benedict Rehbein ISBN: 9783638256247
Publisher: GRIN Verlag Publication: February 23, 2004
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Benedict Rehbein
ISBN: 9783638256247
Publisher: GRIN Verlag
Publication: February 23, 2004
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,3, Universität Leipzig (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaften), Veranstaltung: Methoden und Instrumente der PR, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Layout ist keine Modeerscheinung, die sich aus einer Laune herausgebildet hat, sondern eine über Jahrhunderte und immer noch stattfindende Entwicklung. Die ersten Zeitungen waren quasi ohne Layout erschienen oder hatten eine Trennlinie in der Mitte, um die Länge der einzelnen Zeilen etwas abzukürzen, denn: 'Je breiter die Zeile ist, desto häufiger blicken Lesende zurück. Bei sehr breiten Zeilen kann es passieren, daß der Lesende, am Ende der Zeile angelangt, die Wörter vom Anfang aus seinem Ultrakurzzeitgedächtnis schon wieder vergessen hat; er muß zurück zum Anfang der Zeile, die er eben verlassen wollte.' (Meissner 1992, S.42) Bereits früh in der Geschichte des Zeitungswesens bildete sich die gute Lesbarkeit als wichtige Eigenschaft einer Zeitung heraus. Zeitungen wie die 'Regensburger Reichspost-Zeitung' setzten 1741 aus diesem Grund den Text per Umbruch in zwei Spalten, um die einzelnen Zeilen nicht zu lang werden zu lassen. Eine Wertung, wie sie heute durch Layout besteht (siehe 2.3) oder inhaltliche Überschriften fehlten allerdings noch: Die Meldungen liefen von Spalte zu Spalte oder von einer Spalte zur nächsten Seite weiter (dies wird als 'stumpf' bezeichnet), getrennt wurden einzelne Informationen nur durch neue Datumsangaben. Für die Ersteller der Zeitung war diese Methode eine günstige, da sie die Zeitung Stück für Stück setzen und die jeweils neuesten Meldungen an die älteren anhängen konnten. Für den Leser war es allerdings eine schwere Aufgabe, nur bestimmte Artikel aus dem Gesamt-Blatt auszuwählen, er musste alles zumindest kurz überfliegen. Inzwischen besteht eine derartige Ordnung lediglich noch bei Lexika und größeren Nachschlagewerken (vgl. Brielmayer 1997, S.40).

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,3, Universität Leipzig (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaften), Veranstaltung: Methoden und Instrumente der PR, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Layout ist keine Modeerscheinung, die sich aus einer Laune herausgebildet hat, sondern eine über Jahrhunderte und immer noch stattfindende Entwicklung. Die ersten Zeitungen waren quasi ohne Layout erschienen oder hatten eine Trennlinie in der Mitte, um die Länge der einzelnen Zeilen etwas abzukürzen, denn: 'Je breiter die Zeile ist, desto häufiger blicken Lesende zurück. Bei sehr breiten Zeilen kann es passieren, daß der Lesende, am Ende der Zeile angelangt, die Wörter vom Anfang aus seinem Ultrakurzzeitgedächtnis schon wieder vergessen hat; er muß zurück zum Anfang der Zeile, die er eben verlassen wollte.' (Meissner 1992, S.42) Bereits früh in der Geschichte des Zeitungswesens bildete sich die gute Lesbarkeit als wichtige Eigenschaft einer Zeitung heraus. Zeitungen wie die 'Regensburger Reichspost-Zeitung' setzten 1741 aus diesem Grund den Text per Umbruch in zwei Spalten, um die einzelnen Zeilen nicht zu lang werden zu lassen. Eine Wertung, wie sie heute durch Layout besteht (siehe 2.3) oder inhaltliche Überschriften fehlten allerdings noch: Die Meldungen liefen von Spalte zu Spalte oder von einer Spalte zur nächsten Seite weiter (dies wird als 'stumpf' bezeichnet), getrennt wurden einzelne Informationen nur durch neue Datumsangaben. Für die Ersteller der Zeitung war diese Methode eine günstige, da sie die Zeitung Stück für Stück setzen und die jeweils neuesten Meldungen an die älteren anhängen konnten. Für den Leser war es allerdings eine schwere Aufgabe, nur bestimmte Artikel aus dem Gesamt-Blatt auszuwählen, er musste alles zumindest kurz überfliegen. Inzwischen besteht eine derartige Ordnung lediglich noch bei Lexika und größeren Nachschlagewerken (vgl. Brielmayer 1997, S.40).

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Friedrich Schillers 'Kabale und Liebe' - Die Intrige als Katalysator einer inneren Krise by Benedict Rehbein
Cover of the book Die Monte Carlo Simulation by Benedict Rehbein
Cover of the book Fetischismus - ein kurzer Einblick by Benedict Rehbein
Cover of the book Jürgen Kockas 'Geschichte des Kapitalismus'. Entwicklungen seit der Antike bis zur heutigen Finanzialisierung by Benedict Rehbein
Cover of the book Subjektive Werttheorie - Entstehung, Zielsetzung, Kritik by Benedict Rehbein
Cover of the book Die Rolle des römischen Senats unter der Herrschaft des Augustus by Benedict Rehbein
Cover of the book Darstellung Herders Kulturkonzeptes in der Primärliteratur und in der Sekundärliteratur: 'Kulturrelativist' oder 'Rassist'? by Benedict Rehbein
Cover of the book Ist es ein Mädchen oder ein Junge? Überlegungen zur Intersexualität auf der Grundlage von 'XXOXY ungelöst' von Ulrike Klöppel by Benedict Rehbein
Cover of the book Klafkis bildungstheoretische Didaktik im Überblick by Benedict Rehbein
Cover of the book Max Ernsts 'Au Rendez-vous des Amis' (1922): Ein präsurrealistisches Gruppen- und Freundschaftsbild by Benedict Rehbein
Cover of the book Die Einführung von Bildungsstandards in der Bundesrepublik Deutschland. Idee und Zweck einer Maßnahme zur Qualitätssicherung by Benedict Rehbein
Cover of the book Probleme des Kompatibilismus by Benedict Rehbein
Cover of the book Kuvertieren und Frankieren der Ausgangspost (Unterweisung Bürokaufmann / -kauffrau) by Benedict Rehbein
Cover of the book Die Theodizee-Frage in der Grundschule by Benedict Rehbein
Cover of the book Selbstgesteuertes Lernen. Definition, Komponenten, Ansätze by Benedict Rehbein
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy